Kärntner Seilbahnwirtschaft investierte vor dem Winter 15 Mio. Euro

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Seilbahnwirtschaft hat vor der kommenden Wintersaison insgesamt 15 Mio. Euro investiert. Das Geld floss vor allem in den Ausbau der Beschneiung, wie der Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, Klaus Herzog, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt erklärte. Ausgebaut wird aber auch das Sommerangebot, dieses Jahr wurde bereits mehr als eine Million Gäste transportiert.

Die Kartenpreise wurden im Schnitt um zwei Prozent angehoben, die teuersten Skigebiete verlangen für eine Tageskarte nun 47 Euro. Das sei sehr moderat, meinte Herzog, außerdem sei der Preis nur für fünf Prozent der Gäste entscheidungsrelevant. Am meisten investiert wurde in Bad Kleinkirchheim (4 Mio. Euro), am Nassfeld (3,95 Mio. Euro) und auf der Petzen (2 Mio. Euro). Das vergangene Jahrzehnt zusammengerechnet, hat die Seilbahnwirtschaft rund 250 Mio. Euro investiert. Herzog: "Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Kärntner Tourismus." Die Wertschöpfungseffekte bezifferte Herzog mit etwa 412 Mio. Euro pro Saison.

Gut entwickelt hat sich das Sommergeschäft, das unter dem Label der "Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen" vermarktet wird. Deren Kärnten-Sprecher Reinhard Zechner erklärte, es seien für 2018 bereits 16 Bergbahnen mit an Bord. Das Marketing habe Früchte getragen, der Sommer sei nicht mehr nur ein "Nebenbei", sondern erweise sich bei den zertifizierten Betrieben als "Cash cow", die zur Absicherung der Erträge diene. Neu dabei im kommenden Jahr ist die Koralpe, die vor allem Mountainbiker anlocken will.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker