Kärntner Rohrerzeuger HOBAS meldete 62 Mitarbeiter zur Kündigung an

Der zur Wietersdorfer Gruppe gehörende Rohrerzeuger HOBAS mit Sitz in Klein St. Paul im Kärntner Görtschitztal hat 62 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Als Grund wird die verschlechterte Auftragslage angegeben, nun hofft man beim Unternehmen auf EU-Förderprojekte.

Diese Projekte hätten sich zumindest in den Herbst dieses Jahres verschoben, die Anmeldung zur Kündigung sei als "temporärer Schritt" notwendig gewesen. Sollte sich die Lage wieder verbessern, werden die zur Kündigung angemeldeten Mitarbeiter wieder eingestellt, hieß es. HOBAS beschäftigte Ende 2014 laut Firmenbuch mehr als 140 Mitarbeiter in dem Kärntner Werk. Die Jahresbilanz 2014 weist einen Gewinn von 1,68 Mio. Euro auf, das Jahresergebnis war allerdings negativ, der Bilanzgewinn resultiert aus einem Gewinnvortrag. Der Rohrerzeuger hat Tochterfirmen in acht Ländern, neben Standorten in Deutschland und Italien vor allem in Osteuropa.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los