Kärntner Rohrerzeuger HOBAS meldete 62 Mitarbeiter zur Kündigung an

Der zur Wietersdorfer Gruppe gehörende Rohrerzeuger HOBAS mit Sitz in Klein St. Paul im Kärntner Görtschitztal hat 62 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Als Grund wird die verschlechterte Auftragslage angegeben, nun hofft man beim Unternehmen auf EU-Förderprojekte.

Diese Projekte hätten sich zumindest in den Herbst dieses Jahres verschoben, die Anmeldung zur Kündigung sei als "temporärer Schritt" notwendig gewesen. Sollte sich die Lage wieder verbessern, werden die zur Kündigung angemeldeten Mitarbeiter wieder eingestellt, hieß es. HOBAS beschäftigte Ende 2014 laut Firmenbuch mehr als 140 Mitarbeiter in dem Kärntner Werk. Die Jahresbilanz 2014 weist einen Gewinn von 1,68 Mio. Euro auf, das Jahresergebnis war allerdings negativ, der Bilanzgewinn resultiert aus einem Gewinnvortrag. Der Rohrerzeuger hat Tochterfirmen in acht Ländern, neben Standorten in Deutschland und Italien vor allem in Osteuropa.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest