Kärntner Rohrerzeuger HOBAS meldete 62 Mitarbeiter zur Kündigung an

Der zur Wietersdorfer Gruppe gehörende Rohrerzeuger HOBAS mit Sitz in Klein St. Paul im Kärntner Görtschitztal hat 62 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Als Grund wird die verschlechterte Auftragslage angegeben, nun hofft man beim Unternehmen auf EU-Förderprojekte.

Diese Projekte hätten sich zumindest in den Herbst dieses Jahres verschoben, die Anmeldung zur Kündigung sei als "temporärer Schritt" notwendig gewesen. Sollte sich die Lage wieder verbessern, werden die zur Kündigung angemeldeten Mitarbeiter wieder eingestellt, hieß es. HOBAS beschäftigte Ende 2014 laut Firmenbuch mehr als 140 Mitarbeiter in dem Kärntner Werk. Die Jahresbilanz 2014 weist einen Gewinn von 1,68 Mio. Euro auf, das Jahresergebnis war allerdings negativ, der Bilanzgewinn resultiert aus einem Gewinnvortrag. Der Rohrerzeuger hat Tochterfirmen in acht Ländern, neben Standorten in Deutschland und Italien vor allem in Osteuropa.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London