Kärntner Metallgruppe Modine wird geschlossen: Solidarität aus Friaul

Rom (APA) - Nachdem die Schließung des in Kötschach-Mauthen in Kärnten (Bezirk Hermagor) stationierten Metallverarbeitungsbetriebs Modine mit Jahresende angekündigt worden ist, haben die Mitarbeiter des Konzerns in Friaul ihre Solidarität mit den österreichischen Kollegen ausgedrückt. Modine hat Produktionswerke in Amaro und Pocena in der friaulischen Provinz Udine.

"Wir sind mit den Kärntner Kollegen in Kontakt. Mit ihnen werden wir eventuell gemeinsame Initiativen organisieren", hieß es in einer Presseaussendung der Unternehmensgewerkschaften. Die italienischen Gewerkschaften forderten vom Konzern Informationen über Modines Strategien für die italienischen Produktionswerke.

Das Land Kärnten teilte in einer Aussendung am Montag mit, dass für die 150 Mitarbeiter, die ihre Jobs verlieren, eine Arbeitsstiftung eingerichtet werde. Die Entscheidung über die Standortschließung wurde der Belegschaft demnach am Montag mitgeteilt. Die Mitarbeiter sollen am Dienstag beim Frühwarnsystem des AMS gemeldet werden.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert