Kärntner Metallgruppe Modine wird geschlossen: Solidarität aus Friaul

Rom (APA) - Nachdem die Schließung des in Kötschach-Mauthen in Kärnten (Bezirk Hermagor) stationierten Metallverarbeitungsbetriebs Modine mit Jahresende angekündigt worden ist, haben die Mitarbeiter des Konzerns in Friaul ihre Solidarität mit den österreichischen Kollegen ausgedrückt. Modine hat Produktionswerke in Amaro und Pocena in der friaulischen Provinz Udine.

"Wir sind mit den Kärntner Kollegen in Kontakt. Mit ihnen werden wir eventuell gemeinsame Initiativen organisieren", hieß es in einer Presseaussendung der Unternehmensgewerkschaften. Die italienischen Gewerkschaften forderten vom Konzern Informationen über Modines Strategien für die italienischen Produktionswerke.

Das Land Kärnten teilte in einer Aussendung am Montag mit, dass für die 150 Mitarbeiter, die ihre Jobs verlieren, eine Arbeitsstiftung eingerichtet werde. Die Entscheidung über die Standortschließung wurde der Belegschaft demnach am Montag mitgeteilt. Die Mitarbeiter sollen am Dienstag beim Frühwarnsystem des AMS gemeldet werden.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren