Kärntner Landesholding droht Millionennachzahlung beim Finanzamt

Der Kärntner Landesholding (KLH) droht eine Millionennachzahlung beim Finanzamt. In einem Schreiben, das der APA vorliegt, wird die Schuld auf 84 Mio. Euro geschätzt. Aus der Liquidität der KLH sei dieser Betrag nicht zu bedienen, heißt es, die Finanz könnte sogar einen Exekutionstitel erwirken und damit auf den Zukunftsfonds zugreifen. Bescheid zu der Steuerschuld gibt es noch keinen.

Vonseiten der Kärntner Regierungskoalition wie auch der Landesholding selbst gab es am Donnerstag keine Stellungnahme zu den drohenden Turbulenzen bei der KLH. Landesrat Gerhard Köfer (Team Stronach) forderte in einer Aussendung "sofortige und lückenlose Aufklärung". Am Freitag findet eine Sitzung des KLH-Aufsichtsrats statt.

Im rund 500 Millionen Euro schweren Kärntner Zukunftsfonds ist der verbliebene Erlös aus dem Verkauf der Hypo Alpe Adria Bank an die BayernLB geparkt.

Uber droht Lizenzentzug in London

Wirtschaft

Uber droht Lizenzentzug in London

Graz (APA) - Das Grazer "ALP.Lab" - die zentrale steirische Einheit zur Erforschung des autonomen Fahrens - ist heute, Freitag, offiziell eröffnet worden. TU-Graz-Vizerektor Horst Bischof übergab Thomas Zach symbolisch ein Lenkrad. Der Geschäftsführer hofft, dieses in weiter Zukunft nicht mehr beim Fahren zu brauchen, und schilderte im Rahmen der "Autocontact 2017" des ACstyria die Aufgaben des "ALP.Lab".
 

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Autonomes Fahren: Startschuss für steirisches "ALP.Lab"

Wien/Schwechat/Berlin (APA/dpa) - Im Air-Berlin-Insolvenzverfahren hat einer der unterlegenen Bieter - Hans Rudolf Wöhrl - empört auf die offenbar gefallene Vorentscheidung zugunsten der Lufthansa reagiert. Man habe "zu keinem Zeitpunkt ernsthaft eine andere Lösung als die Zerschlagung und die Zuteilung der Fragmente an Lufthansa und einige weitere Bieter" verfolgt, kritisierte der Geschäftsmann am Freitag.
 

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Air-Berlin-Bieter Wöhrl "entsetzt" über Entscheidung pro Lufthansa