Kärntner Landesholding droht Millionennachzahlung beim Finanzamt

Der Kärntner Landesholding (KLH) droht eine Millionennachzahlung beim Finanzamt. In einem Schreiben, das der APA vorliegt, wird die Schuld auf 84 Mio. Euro geschätzt. Aus der Liquidität der KLH sei dieser Betrag nicht zu bedienen, heißt es, die Finanz könnte sogar einen Exekutionstitel erwirken und damit auf den Zukunftsfonds zugreifen. Bescheid zu der Steuerschuld gibt es noch keinen.

Vonseiten der Kärntner Regierungskoalition wie auch der Landesholding selbst gab es am Donnerstag keine Stellungnahme zu den drohenden Turbulenzen bei der KLH. Landesrat Gerhard Köfer (Team Stronach) forderte in einer Aussendung "sofortige und lückenlose Aufklärung". Am Freitag findet eine Sitzung des KLH-Aufsichtsrats statt.

Im rund 500 Millionen Euro schweren Kärntner Zukunftsfonds ist der verbliebene Erlös aus dem Verkauf der Hypo Alpe Adria Bank an die BayernLB geparkt.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

Newsticker

Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

Newsticker

Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

Newsticker

Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium