Kärntner Landesholding droht Millionennachzahlung beim Finanzamt

Der Kärntner Landesholding (KLH) droht eine Millionennachzahlung beim Finanzamt. In einem Schreiben, das der APA vorliegt, wird die Schuld auf 84 Mio. Euro geschätzt. Aus der Liquidität der KLH sei dieser Betrag nicht zu bedienen, heißt es, die Finanz könnte sogar einen Exekutionstitel erwirken und damit auf den Zukunftsfonds zugreifen. Bescheid zu der Steuerschuld gibt es noch keinen.

Vonseiten der Kärntner Regierungskoalition wie auch der Landesholding selbst gab es am Donnerstag keine Stellungnahme zu den drohenden Turbulenzen bei der KLH. Landesrat Gerhard Köfer (Team Stronach) forderte in einer Aussendung "sofortige und lückenlose Aufklärung". Am Freitag findet eine Sitzung des KLH-Aufsichtsrats statt.

Im rund 500 Millionen Euro schweren Kärntner Zukunftsfonds ist der verbliebene Erlös aus dem Verkauf der Hypo Alpe Adria Bank an die BayernLB geparkt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte