Kärntner Industrie schätzt Konjunktur optimistisch ein

Klagenfurt - Die Kärntner Industrie schätzt die Konjunkturaussichten optimistisch ein. IV-Präsident Christoph Kulterer erklärte am Mittwoch vor Journalisten, in der jüngsten Konjunkturumfrage hätte die Hälfte der Betriebe eine bessere Auftragslage gemeldet als im Quartal davor. "Die Kärntner Industrie entwickelt sich solide und besser als im Österreich-Schnitt", meinte Kulterer.

Bei den Auslandsaufträgen sind sogar 56 Prozent der Betriebe besser ausgelastet als vor drei Monaten, laut Kulterer ist das ein Wert, der über dem Bundesländerschnitt liegt. Diese Zahlen müsse man vor dem Hintergrund der Turbulenzen rund um die Heta und die Finanzsituation des Landes bewerten. Wenn man das zudem am Hintergrund einer keineswegs boomenden Weltwirtschaft sehe, könne man ermessen, wie wettbewerbsfähig Kärntens Industrie sei, so Kulterer.

Der Wermutstropfen ist laut dem IV-Präsidenten hingegen der Preisdruck. Bei den zu erzielenden Verkaufspreisen laute die Regel "gleichbleibend". Vier Fünftel der Betriebe schafften es nicht, trotz steigender Kosten die Preise zu erhöhen, 14 Prozent mussten sie sogar senken. Das habe auch Auswirkungen auf die Ertragslage, bezüglich derer sich 21 Prozent optimistisch zeigen, 15 Prozent beurteilen sie aber schlechter. Als Konsequenz daraus wollen nur vier Prozent zusätzliche Mitarbeiter einstellen, 90 Prozent wollen den Beschäftigtenstand halten.

Klagenfurt (APA) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat für eine Steuerautonomie der Bundesländer nicht viel übrig. In einer Aussendung am Montag bekundete er "massive Zweifel" an der Sinnhaftigkeit einer solchen. Neun Länder- und ein Bundessteuersystem würden zu einer "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion" führen, meint Kaiser.
 

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Steuerautonomie - Kaiser gegen "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion"

Brüssel/Athen (APA) - Die EU Kommission hat sich am Montag erfreut darüber gezeigt, dass Griechenland das dreijährige Stabilisierungsprogramm im Rahmen des Euro-Rettungsschirms ESM verlässt. Das hoch verschuldete Land muss nun erstmals seit über acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Dies sei ein wichtiger Moment für Griechenland und die Welt, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
 

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Griechenland verlässt Euro-Rettungschirm - EU-Kommission erfreut

Sydney (APA/Reuters) - Ein erbitterter Streit um Einweg-Plastiksackerl lastet auf Australiens größter Supermarktkette Woolworths. Die Kette, die über Jahre rasant gewachsen war, steigerte ihren Umsatz in den ersten sieben Wochen ihres neuen Geschäftsjahres nur um 1,3 Prozent - im Vorquartal waren es noch 3,1 Prozent, wie Woolworths am Montag mitteilte.
 

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Plastiksackerl-Streit bremste Wachstum australischer Supermarktkette