Kärntner Ex-ÖVP-Chef Martinz muss weiterhin Fußfessel tragen

Klagenfurt - Der ehemalige Kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz muss weiterhin eine Fußfessel tragen. Ein Antrag auf bedingte Entlassung sei "aus generalpräventiven Gründen" abgelehnt worden, bestätigte Ute Lambauer, die Sprecherin des Landesgerichts Klagenfurt, auf APA-Anfrage einen Bericht der "Kleinen Zeitung" (Donnerstags-Ausgabe).

Martinz hätte Anfang Mai vorzeitig aus dem elektronisch überwachten Hausarrest entlassen werden können. "Nach Verbüßung der Hälfte der verhängten Freiheitsstrafe hat man erstmals die Möglichkeit, einen Antrag auf Entlassung zu stellen", erklärte Lambauer.
Der ehemalige Landespolitiker war 2012 im Birnbacher-Prozess zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden, die Strafe wurde später vom OGH auf viereinhalb Jahre reduziert. Gemeinsam mit anderen Angeklagten war er wegen des Sechs-Millionen-Euro-Honorars an Steuerberater Dietrich Birnbacher, das im Zuge des Hypo-Verkaufs geflossen war, vor Gericht. Vergangenes Jahr hatte das Oberlandesgericht Graz einer Strafmilderung um sechs Monate zugestimmt, da Martinz Schadenersatzzahlungen geleistet hat. Wenig später bekam Martinz auch die Fußfessel bewilligt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte