Kärnten beschloss Spekulationsverbot für öffentlichen Sektor

Klagenfurt - Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag mit den Stimmen der Koalitionspartner SPÖ, ÖVP und Grüne ein Spekulationsverbot für den öffentlichen Sektor beschlossen. Ein Ausstieg aus risikoreichen Geschäften bis 2018 ist vorgesehen. Die Vertreter von FPÖ und Team Stronach in der Landesregierung stimmten gegen den Beschluss.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) meinte mit Hinblick auf die hohen Verbindlichkeiten des Landes und die ungeklärte Situation mit den Heta-Gläubigern, dass für das Land Kärnten künftig eher das Schuldenmanagement denn Veranlagungsformen relevant sein würden.

Das Land hat noch einen alten Kredit über 100 Millionen Schweizer Franken laufen. Die endfällige Finanzierung läuft 2017 aus, entsprechende Rückstellungen für die gestiegenen Kosten wurden bereits gebildet.

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