Kärnten muss Geld aufbringen - Verbund interessiert sich für Kelag

Im Zuge des Hypo-Alpe-Adria-Debakels und der daraus entstandenen Geldnot Kärntens kommt immer wieder ein Verkauf der Landesanteile am Energieversorger Kelag in die Debatte. Der Verbund hat Interesse bekundet, den Kärntnern die Kelag abzukaufen. Auch an anderen interessanten Landesversorgern mit hohem Wasserkraftanteil, etwa in Tirol, wäre Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber interessiert.

In der "Presse" (Freitagausgabe) nennt Anzengruber die Kelag ein "latentes Thema, das für uns Charme hätte. Wir halten heute 35 Prozent an der Kelag. Interessant wäre es, die Mehrheit zu bekommen." Nachsatz: "Aber wo kein Verkäufer ist, kann kein Käufer sein."

Kärntens Anteil am Energieversorger wird auf 300 bis 400 Mio. Euro geschätzt. Bisher hat Klagenfurt einen Verkauf wie berichtet aber ausgeschlossen.

Dazu Anzengruber: "Kärnten wird Geld aufbringen müssen. Und die Kelag ist einer der Vermögenswerte, die es hat."

Letztlich sei es aber die Entscheidung Kärntens. "Wenn vom Finanzminister Druck kommt, wird es eher eine Diskussion, sonst nicht. Die wissen ja, dass wir kaufen wollen."

Krefeld (APA/dpa) - Die Heimtiermarkt-Kette Fressnapf will mit zehn neuen Märkten in Sachsen-Anhalt und Sachsen weiter wachsen. Ab dem 1. Jänner kommenden Jahres sollen die Märkte in die Fressnapf-Gruppe aufgenommen werden, kündigte das Unternehmen am Montag in Krefeld an. Betrieben werden sollen die Märkte von einem sogenannten Franchiseunternehmer.
 

Newsticker

Fressnapf will mit neuen Märkten Umsatz-Marke von 2 Mrd. Euro knacken

Brüssel (APA/dpa) - Mitten im heiklen Brexit-Streit forciert die EU-Kommission ein Verfahren gegen Großbritannien wegen nicht eingetriebener Zölle in Milliardenhöhe. Die EU-Kommission setzte London am Montag eine neue Frist von zwei Monaten, um zu handeln. Andernfalls droht Großbritannien eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.
 

Newsticker

Brüssel forciert Verfahren gegen Großbritannien wegen Zollausfällen

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der unter Druck geratene Modekonzern Gerry Weber lässt seine Sanierungsfähigkeit überprüfen und verschreckt damit seine Anleger. Die Aktie sackte am Montag in der Spitze um mehr als 27 Prozent auf 3 Euro ab und markierte damit den tiefsten Stand seit 15 Jahren.
 

Newsticker

Gerry-Weber-Anleger nehmen Reißaus - Sanierungsgutachten bestellt