Kärnten muss Geld aufbringen - Verbund interessiert sich für Kelag

Im Zuge des Hypo-Alpe-Adria-Debakels und der daraus entstandenen Geldnot Kärntens kommt immer wieder ein Verkauf der Landesanteile am Energieversorger Kelag in die Debatte. Der Verbund hat Interesse bekundet, den Kärntnern die Kelag abzukaufen. Auch an anderen interessanten Landesversorgern mit hohem Wasserkraftanteil, etwa in Tirol, wäre Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber interessiert.

In der "Presse" (Freitagausgabe) nennt Anzengruber die Kelag ein "latentes Thema, das für uns Charme hätte. Wir halten heute 35 Prozent an der Kelag. Interessant wäre es, die Mehrheit zu bekommen." Nachsatz: "Aber wo kein Verkäufer ist, kann kein Käufer sein."

Kärntens Anteil am Energieversorger wird auf 300 bis 400 Mio. Euro geschätzt. Bisher hat Klagenfurt einen Verkauf wie berichtet aber ausgeschlossen.

Dazu Anzengruber: "Kärnten wird Geld aufbringen müssen. Und die Kelag ist einer der Vermögenswerte, die es hat."

Letztlich sei es aber die Entscheidung Kärntens. "Wenn vom Finanzminister Druck kommt, wird es eher eine Diskussion, sonst nicht. Die wissen ja, dass wir kaufen wollen."

Rom (APA) - Italien will im Haushaltsstreit mit der EU von seinen Schuldenplänen nicht abweichen. Die Haushaltsziele für das kommende Jahr änderten sich nicht, bekräftigte Vize-Premierminister Matteo Salvini am Mittwoch. "Wir machen keinen Schritt zurück. Wir bewegen uns um keinen Millimeter", sagte der Lega-Chef.
 

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Rom bleibt im Haushaltsstreit hart: "Keinen Schritt zurück"

Miami/Düsseldorf (APA/Reuters) - Autonome Fahrzeuge, die Lebensmittel-Käufe selbstständig beim Kunden abliefern: Der Auto-Gigant Ford, der Handelsriese Wal-Mart und der Zustelldienst Postmates arbeiten an einem entsprechenden Pilotprojekt. Tests würden in der US-Großstadt Miami beginnen, teilte Ford am Mittwoch mit.
 

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Ford und Wal-Mart arbeiten an autonomem Lieferdienst für Lebensmittel

Wien (APA) - Bei der Entwicklung der Einkommen steht Österreich im europäischen Vergleich nicht so schlecht da wie es auf den ersten Blick scheint. Pro Kopf stagniert das Jahreseinkommen seit 2010 zwar, in Stundenlöhnen gemessen gibt es aber einen Anstieg zu sehen, sind sich Experten der Wirtschaftskammer (WKO), des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) einig.
 

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Einkommen der Österreicher stagniert pro Kopf, steigt aber pro Stunde