Kärnten: Autohaus Teissl wird freie Werkstätte

Klagenfurt/Stuttgart - Das Kärntner Autohaus Teissl wird in Zukunft als freie Werkstätte für Pkw und Nutzfahrzeuge weitergeführt. Die Standorte in Klagenfurt, Villach und Lienz bleiben bestehen, der Mitarbeiterstand wurde von ehemals 160 Mitarbeitern auf 40 Mechaniker und 26 Lehrlinge reduziert. Der Verkauf von Fahrzeugen durch Teissl wird eingestellt.

Der deutsche Autohersteller Mercedes Benz hatte den Vertrag mit seinem Kärntner Vertriebspartner nach Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung gekündigt. "Unsere Werkstätten waren auch in den Monaten ohne Mercedes-Verträge immer gut ausgelastet", sagte Helmut Teissl in einer Aussendung am Mittwoch zu den Gründen den nun getroffenen Entscheidung.

Ein Verkauf des Betriebs ist für Teissl nach wie vor eine Option, wie es auf Nachfrage hieß. Fürs Erste habe man sich nun aber für die Fortführung des Unternehmens als Werkstätte entschieden. Bei einem guten Angebot eines Investors, sei Teissl aber bereit, Gespräche zu führen.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche