Kärnten: Autohaus Teissl wird freie Werkstätte

Klagenfurt/Stuttgart - Das Kärntner Autohaus Teissl wird in Zukunft als freie Werkstätte für Pkw und Nutzfahrzeuge weitergeführt. Die Standorte in Klagenfurt, Villach und Lienz bleiben bestehen, der Mitarbeiterstand wurde von ehemals 160 Mitarbeitern auf 40 Mechaniker und 26 Lehrlinge reduziert. Der Verkauf von Fahrzeugen durch Teissl wird eingestellt.

Der deutsche Autohersteller Mercedes Benz hatte den Vertrag mit seinem Kärntner Vertriebspartner nach Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung gekündigt. "Unsere Werkstätten waren auch in den Monaten ohne Mercedes-Verträge immer gut ausgelastet", sagte Helmut Teissl in einer Aussendung am Mittwoch zu den Gründen den nun getroffenen Entscheidung.

Ein Verkauf des Betriebs ist für Teissl nach wie vor eine Option, wie es auf Nachfrage hieß. Fürs Erste habe man sich nun aber für die Fortführung des Unternehmens als Werkstätte entschieden. Bei einem guten Angebot eines Investors, sei Teissl aber bereit, Gespräche zu führen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht