Kärnten Airport - Haselsteiner-Konsortium soll noch heuer einsteigen

Das Land Kärnten hofft, dass das Konsortium rund um Hans-Peter Haselsteiner und Gaston Glock "so rasch wie möglich" beim Klagenfurter Flughafen einsteigt. Rechtliche Probleme im Zusammenhang mit dem Reorganisationsverfahren bei der Kärntner Landesholding (KLH) sieht Finanzreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) nicht, weil kein Verkauf, sondern eine Kapitalerhöhung geplant ist.

"Es verändern sich lediglich die Anteile", so Schaunig am Freitag zur APA. Jedenfalls sei davon auszugehen, dass der Deal noch im heurigen Jahr über die Bühne geht. "Es arbeiten alle mit höchstem Engagement daran." Derzeit werden rechtliche Fragen geklärt und ein Bewertungsgutachten erstellt. Erst aus diesem werde sich dann der Betrag ergeben, mit dem das Konsortium einsteigt. Kolportiert wurden bisher 10 Mio. Euro.

Schaunig: "Ziel ist, dass Stadt und Land gemeinsam jedenfalls über 25 Prozent behalten." Ein Ausstieg eines der öffentlichen Eigentümers, sei es Stadt oder Land, sei jedenfalls kein Thema, sagte die Finanzreferentin.

Derzeit halten Stadt und Land 100 Prozent des Klagenfurter Flughafens im Verhältnis 20 zu 80. Der Flughafen kämpft mit einigen Problemen, darunter kontinuierlich sinkende Passagierzahlen und eine Piste, die dringend saniert werden muss. Die dafür nötigen 15 Mio. Euro sind nicht nur für die Eigentümer schwer aufzubringen, auch ein Beihilfenverfahren bei der EU zieht sich und verhinderte bisher die Investition.

Kärnten kämpft mit knappen Kassen und Landeshaftungen von rund elf Milliarden Euro für die frühere Hypo Alpe Adria, nun Heta. Damit der Bund weiter Finanzierungen über die Bundesfinanzierungsagentur ÖBFA ermöglicht, muss ein besonders harter Sparkurs gefahren werden. Erst in der Nacht auf heute hat die US-Ratingagentur Moody's den Daumen erneut über dem südlichsten Bundesland gesenkt. Das Rating lautet nun auf Ba2 - hochspekulativ.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen