Kabeg hat trotz Zwölftelregelung in Kärnten ein Budget für 2018

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft Kabeg kann trotz fehlenden Landesbudgets für das Jahr 2018 das kommende Jahr planen. Denn sie hat von der Landesregierung ein Budget für das kommende Jahr bewilligt bekommen und fällt daher nicht unter die Zwölftelregelung. Dies sei für die Planung extrem wichtig, betonte Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel am Donnerstag bei einem Pressegespräch.

Der Abgang der Kärntner Landesspitäler werde im zu Ende gehenden Jahr um etwa sieben Millionen Euro niedriger sein als budgetiert und liege bei 254 Millionen, sagte Gabriel. Und dies, obwohl im Pflegebereich seit August Gehaltserhöhungen von 200 Euro monatlich für diplomierte Pflegekräfte und 100 Euro monatlich für Hilfskräfte bezahlt werden. In den Häusern der Kabeg sind insgesamt 3.480 Mitarbeiter im Pflegebereich beschäftigt, zusätzlich zu den Gehaltserhöhungen wurde auch die Zahl der Planstellen um 100 aufgestockt, um die Mitarbeiter zu entlasten.

In den kommenden fünf Jahren wird die Kabeg Investitionen von 43 Millionen pro Jahr vornehmen, so wird am Klinikum Klagenfurt die psychiatrische Abteilung neu gebaut. Der Spatenstich dafür wird Ende 2018 erfolgen, kündigte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) an. Abgeschlossen wird das Projekt laut Plan im Jahr 2021. Einer der drei Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie wird ausgetauscht und ein vierter angeschafft, erneuert werden auch ein Computertomograph und die Angiographie-Anlagen. Am Landeskrankenhaus Villach wird die Baustufe Eins umgebaut, die laut Gabriel das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hat. Gebaut wird auch am LKH Wolfsberg, wo der Dialyse-Bereich adaptiert und das zentrale Ambulanzzentrum neu gestaltet werden.

Am seit einiger Zeit verfolgten Plan, das Unfallkrankenhaus der AUVA auf das Gelände des Klinikums zu übersiedeln, hält Gabriel fest. Die Vorgaben der neuen Bundesregierung an die AUVA, 500 Millionen Euro einsparen zu müssen, habe keine unmittelbare Auswirkung auf die gemeinsamen Pläne, betonte er und fügte hinzu: "Aus meiner Sicht ist der Point of no return in diesem Projekt längst überschritten."

Wien (APA) - Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der staatlichen Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice), ist als Präsident des Europäischen Verbands der Garantieinstitutionen wiedergewählt worden. Sagmeister leitet damit auch die kommenden drei Jahre die European Association of Guarantee Institutions (AECM), teilte aws am Montag mit. Die AECM hat 47 Mitgliedsinstitutionen aus 28 Ländern.
 

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aws-Chef Sagmeister bleibt Präsident von europäischem Branchenverband

Wien (APA) - Peter Kolba, 26 Jahre lang Chefjurist des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), widmet sich nach seinem Kurzzeitausflug in die Politik wieder dem Verbraucherschutz. Am Montag gründete er den "Verbraucherschutzverein". Er sucht dafür jetzt Mitglieder und Financiers.
 

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Ex-Liste-Pilz-Mandatar Peter Kolba ist wieder Verbraucherschützer

Wien (APA) - Die Wiener Mietervereinigung warnt vor regelmäßigen Einkommensüberprüfungen im geförderten Wohnbau. Die im Programm der Bundesregierung ankündigte Maßnahme würde zu einer Gettoisierung führen, zeigte sich Vorsitzende Elke Hanel-Torsch bei einer Pressekonferenz am Montag überzeugt. Aus diesem Grund habe die Organisation eine Petition gegen den "Gehalts-Striptease" gestartet.
 

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Wiener Mietervereinigung warnt vor Gehalts-Checks im sozialen Wohnbau