KA Finanz 2015 mit mehr Verlust

Die staatliche KA Finanz, Bad Bank der 2008 notverstaatlichten alten Kommunalkredit, hat 2015 den Abbau des eigenen Portfolios vorangetrieben. Konkret wurden 1,2 Mrd. Euro an Risikopositionen abgebaut. Trotzdem ist das so genannte risikorelevante Portfolio wieder auf 10,6 Mrd. Euro angestiegen. Auch in der Staatsschuld wiegt die KA Finanz aktuell entsprechend schwer.

Denn nachdem der Staat die "Good Bank" Kommaunlkredit Austria voriges Jahr nur zum Teil (an ein Konsortium um den deutschen Investor Bettscheider) verkauft hat, wanderte der verbliebene größere Rest (die "Rest-Kommunalkredit Austria") in die Bad Bank KA Finanz. Hauptsächlich kamen so aushaftende Darlehen an die öffentliche Hand in Österreich, Deutschland und der Schweiz dazu. 2015 war demnach die Verschmelzungsbilanz.

Für 2015 weist die KA Finanz einen Nettoverlust (UGB/BWG Jahresergebnis nach Steuern) von 29,3 Mio. Euro aus. Das lag nach Institutsangaben hauptsächlich an Haftungsentgelten für staatliche Liquiditätsgarantien, aber auch an Einmaleffekten aus der Asset-Übertragung von der Kommunalkredit Austria, die u.a. im Zinsergebnis spürbar waren. Das Zinsergebnis der KA Finanz war 2015 entsprechend wieder negativ. Im Jahr davor war das Zinsergebnis erstmals seit der Gründung positiv gewesen. Der Betriebsverlust belief sich 2015 auf 68 (Vorjahr: 24,5) Mio. Euro.

Staatliche Kapitalhilfen hat die KA Finanz seit 2013 keine mehr bekommen. Es gab aber eine neue Bundesgarantie für eine Anleihe über 1 Mrd. Euro, die die KA Finanz im vorigen Sommer begeben hat.

London (APA/Reuters) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im ersten Quartal die Folgen des gestiegenen Pfund zu spüren bekommen. Die Währungseffekte brockten dem Unternehmen einen Rückgang des Umsatzes um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Pfund (8,2 Mrd. Euro) ein, wie GSK am Mittwoch mitteilte.
 

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Starkes Pfund belastet Bilanz von Pharmakonzern GlaxoSmithKline

Alpbach (APA) - Das Generalthema "Diversität und Resilienz" steht heuer im Fokus des Europäischen Forums Alpbach, in dessen Gestaltung am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien erste Einblicke gegeben wurden. Forums-Präsident Franz Fischler und Geschäftsführer Philippe Narval nannten vor allem drei inhaltliche Schwerpunkte: Populismus und Demokratie, Bildung und Medien sowie Nachhaltigkeit und Innovationen.
 

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Europäisches Forum Alpbach 2018 zu "Diversität und Resilienz"

Wien/Ingelheim (APA) - Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat 2017 an seinem wichtigen Standort Wien gute Geschäfte gemacht. Vor allem der Erlös mit verschreibungspflichtigen Medikamenten legte zu, Österreich, Polen und Russland blieben die umsatzstärksten Länder.
 

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Boehringer Ingelheim machte 2017 von Wien aus gute Geschäfte