K+S-Rivale Potash streicht mehrere Hundert Stellen

Der K+S-Rivale Potash zollt dem Preisverfall bei Düngemitteln Tribut. Der kanadische Düngemittelriese setzt den Betrieb in seiner Kali-Mine in Picadilly in der kanadischen Provinz New Brunswick auf unbestimmte Zeit aus, wie Potash am Dienstag mitteilte. Das führe zu der Streichung von 420 bis 430 der weltweit mehr als 5000 Stellen. Den Mitarbeitern sollen mehr als 100 offene Stellen in Betrieben in der Provinz Saskatchewan angeboten werden.

Potash hatte zuletzt bereits die Produktion in drei Minen in Saskatchewan zeitweilig stillgelegt und eine Mine in Penobsquis in New Brunswick geschlossen. Die Kalipreise stehen vor allem wegen Überkapazitäten und der schleppenden Düngemittelkäufe im wichtigen Markt Brasilien unter Druck. Potash hatte deshalb schon seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2015 gekappt.

Der Konzern war im vergangenen Jahr hierzulande in die Schlagzeilen geraten, als die Kanadier versucht hatten, den Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S zu übernehmen. Potash hatte die Pläne Anfang Oktober nach heftigem Widerstand von K+S-Management und Politik aber aufgegeben.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren