K+S bekräftigt Ablehnung von Potash-Offert - Keine Prämie enthalten

Kassel - K+S-Finanzchef Burkhard Lohr vermisst in dem Übernahmeoffert des kanadischen Düngemittelriesen Potash eine Prämie. Den Vorschlag, alle K+S-Aktien zu je 41 Euro zu übernehmen, habe man "ablehnen müssen", weil der volle Wert des Minenprojekts Legacy nicht berücksichtigt sei.

"Blicken wir nach vorn und beziehen die künftigen Erträge mit ein, so kommen wir auf bis zu 21 Euro je Aktie für Legacy", sagte Lohr der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Zudem fehle beim Vorschlag von Potash auch noch eine Prämie, die üblicherweise gezahlt wird, wenn ein Unternehmen die vollständige Kontrolle eines Wettbewerbes übernehmen will.

Der Manager widersprach, dass die Untergrenze für ein Angebot bei 50 Euro liege: "Wir haben keine Untergrenze gesetzt." Einige K+S-Investoren hatten auf ein Offert in dieser Höhe spekuliert .

Auf die Frage, ob er einen feindlichen Übernahmeversuch erwarte, sagte Lohr: "Wir gehen davon aus, und Potash Corp hat es ja auch so formuliert, dass sie ein Interesse daran haben, Einvernehmlichkeit mit uns zu erzielen."

Potash plant offenbar zunächst keine Anhebung des Offert, die den deutschen Dax-Konzern mit knapp 8 Mrd. Euro bewertet. Es wäre falsch, auf eine Erhöhung zu spekulieren, hatten zwei mit den Potash-Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch gesagt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro