K+S bekräftigt Ablehnung von Potash-Offert - Keine Prämie enthalten

Kassel - K+S-Finanzchef Burkhard Lohr vermisst in dem Übernahmeoffert des kanadischen Düngemittelriesen Potash eine Prämie. Den Vorschlag, alle K+S-Aktien zu je 41 Euro zu übernehmen, habe man "ablehnen müssen", weil der volle Wert des Minenprojekts Legacy nicht berücksichtigt sei.

"Blicken wir nach vorn und beziehen die künftigen Erträge mit ein, so kommen wir auf bis zu 21 Euro je Aktie für Legacy", sagte Lohr der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Zudem fehle beim Vorschlag von Potash auch noch eine Prämie, die üblicherweise gezahlt wird, wenn ein Unternehmen die vollständige Kontrolle eines Wettbewerbes übernehmen will.

Der Manager widersprach, dass die Untergrenze für ein Angebot bei 50 Euro liege: "Wir haben keine Untergrenze gesetzt." Einige K+S-Investoren hatten auf ein Offert in dieser Höhe spekuliert .

Auf die Frage, ob er einen feindlichen Übernahmeversuch erwarte, sagte Lohr: "Wir gehen davon aus, und Potash Corp hat es ja auch so formuliert, dass sie ein Interesse daran haben, Einvernehmlichkeit mit uns zu erzielen."

Potash plant offenbar zunächst keine Anhebung des Offert, die den deutschen Dax-Konzern mit knapp 8 Mrd. Euro bewertet. Es wäre falsch, auf eine Erhöhung zu spekulieren, hatten zwei mit den Potash-Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch gesagt.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein