Justiz-Gewerkschaft warnt vor Einsparungen bei Kanzleikräften

Wien - Die Bundesvertretung der Richter und Staatsanwälte in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) warnt vor Personalkürzungen im Kanzleibereich. Fast 500 Leute müssten laut Bundesfinanzrahmen im Bereich der Justiz bis 2019 durch natürlichen Abgang eingespart werden, kritisierte der am Donnerstag wiedergewählte Vorsitzende Christian Haider gegenüber der APA.

Außerdem zeige die aktuelle Debatte zum Ressortbudget, dass weitere massive Einschnitte beabsichtigt seien. Diese Einsparungen hätten negative Auswirkungen auf die Qualität der von der Gerichtsbarkeit erbrachten Leistungen, prophezeite er.

Der Bundestag der Gewerkschaft hat dazu am Donnerstag eine Resolution verabschiedet. Haider, seit 2014 Vorsitzender, wurde für eine fünfjährige Funktionsperiode wiedergewählt. Auch Stellvertreter Martin Ulrich wurde bestätigt.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite