Jungheinrich nach Zuwachsraten zum Jahresauftakt zuversichtlich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich sieht sich weiter auf Kurs. Zuwachsraten bei Umsatz und Auftragseingang von zehn und zwölf Prozent in den ersten beiden Monaten stimmten ihn zuversichtlich, teilte Vorstandschef Hans-Georg Frey am Mittwoch mit. Er gehe davon aus, dass die Nachfrage weltweit leicht wachse. Zudem gebe es Anzeichen einer ersten Markterholung in Russland und eines Aufwärtstrends in Asien. In Nordamerika sei dagegen ein Rückgang nicht auszuschließen, nachdem zum Jahresauftakt bereits eine überraschende Abkühlung spürbar gewesen sei.

Frey peilt 2016 einen Auftragseingang zwischen 3,0 und 3,1 (Vorjahr: 2,81) Milliarden Euro an und einen Umsatz in einer Bandbreite zwischen 2,9 und 3,0 (2,754) Milliarden. "Das Ebit für das laufende Geschäftsjahr sollte nach unserer Einschätzung zwischen 220 und 230 Millionen Euro liegen."

Das Unternehmen mit weltweit gut 13.000 Beschäftigten profitiert von der robusten Nachfrage in Europa, den USA und Asien. Bei einem Umsatzplus von rund zehn Prozent stieg der operative Gewinn (Ebit) 2015 um ebenfalls zehn Prozent auf 213 Millionen Euro. Netto blieben 138 (Vorjahr: 126) Millionen. Die positive Entwicklung kommt auch den Aktionären zugute. Sie sollen eine um 15 Cent höhere Dividende von 1,13 Euro je Stammaktie und von 1,19 Euro je Vorzugsaktie erhalten.

Peking (APA/Reuters) - China will seine Bankenbranche weiter für ausländische Institute öffnen. Sie sollten mehr Spielraum erhalten, sagte der Chef der Bankenaufsicht (CBRC), Guo Shuqing, anlässlich des derzeit in Peking stattfindenden KP-Parteikongresses. Das beträfe unter anderem die Höhe der Anteile, die sie an chinesischen Geldhäusern halten dürften.
 

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China will Ausländern Zugang zum Bankensektor erleichtern

Zürich (APA/Reuters) - Die schweren Wirbelstürme in den USA und der Karibik kommen die Zurich Insurance Group teuer zu stehen. Die Zahlungen für die Schäden durch "Harvey", "Irma" und "Maria" werden nach Abzug der Rückversicherungsdeckung und vor Steuern mit rund 700 Mio. Dollar (595,8 Mio. Euro) zu Buche schlagen, wie der Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte. Nach Steuern dürfte die Belastung etwa 620 Mio. Dollar betragen.
 

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Hurrikan-Serie kostet Versicherer Zurich 700 Mio. Dollar

Wien (APA) - Die scheidende Regierung hinterlässt eine etwas besser als erwartete Budgetbilanz. Das geht aus der Finanzplanung für das kommende Jahr hervor, die Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) nach Brüssel geschickt hat. Das eigentlich im Oktober fällige Jahresbudget 2018 hat Schelling wegen der Neuwahl nicht mehr vorgelegt und stellt den EU-Partnern ein Nachziehen bis spätestens im April in Aussicht.
 

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Budget: Scheidende Regierung hinterlässt geringeres Defizit