Juncker: Noch weiter Weg für Griechenland

Athen - Griechenland und seine Geldgeber sind nach Einschätzung von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker noch weit von einer Abmachung über ein Reformpaket entfernt. Die Verhandlungen zwischen Experten hätten begonnen, "sich in die richtige Richtung zu bewegen, aber es ist noch ein langer Weg zu gehen". Das sagte Juncker der neuen Brüsseler Ausgabe des US-Politikmagazins "Politico".

Ohne eine Verständigung auf eine Reformliste können rund 7,2 Mrd. Euro blockierte Hilfsgelder nicht nach Griechenland fließen. Bei den Reformen geht es unter anderem um einen verstärkten Kampf gegen die Steuerflucht oder die Privatisierung von Flughäfen oder Häfen.

Juncker schloss erneut aus, dass Griechenland seine Schulden nicht bezahlen könne und aus der Eurozone ausscheiden müsse. "Wir sind auf alle Arten von Ereignissen vorbereitet, aber ich schließe zu 100 Prozent solch einen Grexit oder den griechischen Austritt aus", so der Behördenchef. Juncker war acht Jahre lang Chef der mächtigen Eurogruppe und kennt deshalb die Details der Rettung Griechenlands vor der Pleite.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co