Juncker zu Griechenland: Verpflichtungen müssen eingehalten werden

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Griechenland vor der Parlamentswahl am Sonntag aufgefordert, bestehende Verpflichtungen einzuhalten. Das einzige, was die EU-Kommission jetzt zu sagen habe, sei, dass die von Griechenland eingegangenen Verpflichtungen von jeder neuen Regierung respektiert werden müssten, sagte Juncker am Donnerstag in Brüssel.

"Die Spannungen sind immer hoch in Brüssel. Das ist die normale Art und Weise des schlechten Umgangs", sagte Juncker auf entsprechende Fragen zur Griechenland-Wahl. In den Umfragen liegt derzeit Linkspartei Syriza vorne. Ihre wichtigste Forderung ist ein Schuldenschnitt, über den eine internationale Konferenz entscheiden soll.

Juncker wollte sich nicht zu der erwarteten Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) über ein milliardenschweres Programm zum Kauf von Staatsanleihen Stellung nehmen. Er verwies auf die Unabhängigkeit der EZB. Es wäre weise, intelligent und nützlich, nicht eine Entscheidung zu kommentieren, die noch gar nicht getroffen wurde, sagte er.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro