Juncker will Bankrisiken in EU-Einlagensicherung berücksichtigen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Risiken einer Bank bei den Beiträgen für die geplante EU-Einlagensicherung berücksichtigen. "Wir werden sehr genau darauf achten, dass die Risikobelastung oder Minderbelastung, die die einzelnen Institute darstellen, einen Widerhall finden in den den Einlagensicherungsregeln", sagte Juncker am Freitag in Brüssel.

Er wisse, dass der Vorschlag der EU-Kommission für eine Einlagensicherung im deutschsprachigen Raum hochumstritten sei. Ein solches System sei aber ein "essenzielles Element" der Bankenunion. Juncker nannte als Vorbedingung für die Einführung, dass die bereits beschlossenen EU-Regeln in den Mitgliedsländern auch umgesetzt würden.

Der Eurogruppen-Chef und niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem hatte am Donnerstagabend gesagt, dass es auf dem Weg zu einer EU-Einlagensicherung zunächst darum gehe, dass Risiko im Bankensektor zu reduzieren. Dieser Aufgabe werde er sich auch während der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft seines Landes verstärkt widmen.

Die im November von der Kommission vorgestellten Pläne für eine EU-weite Einlagensicherung stoßen vor allem bei der Bundesregierung sowie Volksbanken und Sparkassen auf Widerstand.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen