Juncker will Bankrisiken in EU-Einlagensicherung berücksichtigen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Risiken einer Bank bei den Beiträgen für die geplante EU-Einlagensicherung berücksichtigen. "Wir werden sehr genau darauf achten, dass die Risikobelastung oder Minderbelastung, die die einzelnen Institute darstellen, einen Widerhall finden in den den Einlagensicherungsregeln", sagte Juncker am Freitag in Brüssel.

Er wisse, dass der Vorschlag der EU-Kommission für eine Einlagensicherung im deutschsprachigen Raum hochumstritten sei. Ein solches System sei aber ein "essenzielles Element" der Bankenunion. Juncker nannte als Vorbedingung für die Einführung, dass die bereits beschlossenen EU-Regeln in den Mitgliedsländern auch umgesetzt würden.

Der Eurogruppen-Chef und niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem hatte am Donnerstagabend gesagt, dass es auf dem Weg zu einer EU-Einlagensicherung zunächst darum gehe, dass Risiko im Bankensektor zu reduzieren. Dieser Aufgabe werde er sich auch während der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft seines Landes verstärkt widmen.

Die im November von der Kommission vorgestellten Pläne für eine EU-weite Einlagensicherung stoßen vor allem bei der Bundesregierung sowie Volksbanken und Sparkassen auf Widerstand.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

Newsticker

Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

Newsticker

Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

Newsticker

Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht