Juncker will Bankrisiken in EU-Einlagensicherung berücksichtigen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Risiken einer Bank bei den Beiträgen für die geplante EU-Einlagensicherung berücksichtigen. "Wir werden sehr genau darauf achten, dass die Risikobelastung oder Minderbelastung, die die einzelnen Institute darstellen, einen Widerhall finden in den den Einlagensicherungsregeln", sagte Juncker am Freitag in Brüssel.

Er wisse, dass der Vorschlag der EU-Kommission für eine Einlagensicherung im deutschsprachigen Raum hochumstritten sei. Ein solches System sei aber ein "essenzielles Element" der Bankenunion. Juncker nannte als Vorbedingung für die Einführung, dass die bereits beschlossenen EU-Regeln in den Mitgliedsländern auch umgesetzt würden.

Der Eurogruppen-Chef und niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem hatte am Donnerstagabend gesagt, dass es auf dem Weg zu einer EU-Einlagensicherung zunächst darum gehe, dass Risiko im Bankensektor zu reduzieren. Dieser Aufgabe werde er sich auch während der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft seines Landes verstärkt widmen.

Die im November von der Kommission vorgestellten Pläne für eine EU-weite Einlagensicherung stoßen vor allem bei der Bundesregierung sowie Volksbanken und Sparkassen auf Widerstand.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien