Juncker: 25 Jahre Binnenmarkt sind "Fundament für Europas Stärke"

Brüssel (APA/dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den europäischen Binnenmarkt anlässlich des 25-jährigen Bestehens als Basis für Europas Stärke bezeichnet. "In den letzten 25 Jahren hat die Integration unserer Volkswirtschaften im gesamten Binnenmarkt Millionen von Arbeitsplätzen geschaffen und die EU zum größten Wirtschaftsraum der Welt gemacht", sagte er.

"Der 500 Millionen Menschen umfassende Binnenmarkt ist das Kronjuwel unserer Integration und bildet das Fundament für Europas Stärke inner- und außerhalb der EU", sagte Juncker in einer gemeinsamen Erklärung mit Europaparlamentspräsident Antonio Tajani und dem bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow.

Der EU-Binnenmarkt besteht seit 1993. Damals gehörten ihm zwölf Staaten an. Seine Grundpfeiler werden von der EU die "vier Freiheiten" genannt: Freiheit der Arbeitskräfte, des Warenhandels, der Dienstleistungen und des Kapital- und Zahlungsverkehrs. Das heißt, die Bürger in der Europäischen Union können in den Mitgliedstaaten arbeiten, einkaufen und investieren, wo sie wollen.

Kritiker führen unter anderem ins Feld, dass es für den gemeinsamen Markt mittlerweile eine Unmenge an Vorschriften und Regularien gebe. Neue Gesetze und Regeln werden in der Regel nach Vorschlägen der EU-Kommission in Brüssel erlassen, die EU-Staaten müssen zustimmen. In vielen Fällen hat auch das Europaparlament ein Mitentscheidungsrecht.

Das Projekt des EU-Binnenmarkts sei noch nicht abgeschlossen, hieß es in der Erklärung weiter. Europaweit könne nun zwar etwa zu Inlandspreisen telefoniert werden, doch Verbraucher sollten künftig beispielsweise noch bessere Wahlmöglichkeiten bei der Altersvorsorge haben. Außerdem sollten öffentliche Aufträge europaweit leichter zugänglich gemacht werden.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen