Juncker - Höhere US-Autozölle führen zu höheren EU-Autozöllen

Berlin (APA/Reuters) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat US-Präsident Donald Trump mit entsprechenden Gegenmaßnahmen der EU gedroht, falls er nun doch höhere Auto-Importzölle verlangen sollte. Die EU lasse sich in ihre Handelspolitik "von niemandem sonst hereinreden", sagte Juncker am Freitag im ZDF. Er sei irritiert darüber, dass Trump das Thema Autozölle wieder bemühe.

"Wir haben uns, Trump und ich, auf eine Art Waffenstillstand geeinigt", sagte er. Solche Waffenstillstände seien zwar manchmal in Gefahr, würden aber meist eingehalten.

Auf der Frage, was geschehe, wenn Trump doch neue Zölle auf Autoimporte aus der EU erheben sollten, sagte Juncker: "Dann passiert, dass wir das auch tun."

Juncker äußerte sich verärgert über die Weigerung einiger EU-Staaten, die vom Ministerrat beschlossene Verteilung von Flüchtlingen auch umzusetzen. "Es ist so, dass die Verträge für jeden gelten. Es ist so, dass die Beschlüsse des Ministerrates ... für jeden gelten", sagte der Kommissionschef. Auch Gerichtsurteile seien zu respektieren. "Solange die Europäische Union noch ein Rechtsstaat ist, und das ist sie noch, werden wir mit allen zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln gegen diejenigen antreten, die sich nicht an das Gesetz, das europäische, halten."

Vevey (APA/Reuters) - Der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestle ist heuer in den ersten neun Monaten etwas schneller gewachsen. Der um Sondereffekte bereinigte organische Umsatzanstieg lag nach Angaben von Donnerstag bei 2,8 Prozent und entsprach damit den Erwartungen von Analysten. Vor Jahresfrist waren es 2,6 Prozent.
 

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Nestle-Umsätze wuchsen in den ersten drei Quartalen etwas schneller

Washington (APA/Reuters) - Trotz des Handelskonflikts stuft das US-Finanzministerium China nicht als Währungsmanipulator ein. Zwar werde die jüngste Abwertung der chinesischen Währung das US-Handelsdefizit wahrscheinlich vergrößern, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten halbjährlichen Währungsbericht des Ministeriums.
 

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USA stufen China nicht als Währungsmanipulator ein

Schindellegi (APA/awp/sda) - Der Schweizer Logistikdienstleister Kühne+Nagel hat auch im dritten Quartal weiter zugelegt. Bei allen wichtigen Kennzahlen gelang dem Konzern eine klare Steigerung im Vergleich zur Vorjahresperiode. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten im Schnitt in etwa erreicht.
 

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Kühne+Nagel verdiente im dritten Quartal erneut mehr