Julius Bär zu Übernahmen - "Es ist nicht alles Gold, was glänzt"

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär will nicht um jeden Preis zukaufen. Zwar prüfe das Institut weiterhin Übernahmen, sagte Bankchef Boris Collardi am Mittwoch auf der Generalversammlung laut Redetext. "Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt." Daher werde Bär Übernahmekandidaten genau unter die Lupe nehmen.

Die Bank hatte nach der Übernahme der Vermögensverwaltung von der Bank of America jüngst die Mehrheit am italienischen Vermögensverwalter Kairos gekauft. Gewisse Märkte ließen sich in angemessener Zeit nicht ohne Zukäufe erschließen.

Verwaltungsratschef Daniel Sauter sagte, die Fluktuationen an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn hätten in Erinnerung gerufen, "dass auch Private Banking ein inhärent zyklisches Geschäft ist und bleibt". Konkrete Angaben zum Geschäftsverlauf zu Jahresbeginn machte er nicht.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor