Julius Bär zu Übernahmen - "Es ist nicht alles Gold, was glänzt"

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär will nicht um jeden Preis zukaufen. Zwar prüfe das Institut weiterhin Übernahmen, sagte Bankchef Boris Collardi am Mittwoch auf der Generalversammlung laut Redetext. "Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt." Daher werde Bär Übernahmekandidaten genau unter die Lupe nehmen.

Die Bank hatte nach der Übernahme der Vermögensverwaltung von der Bank of America jüngst die Mehrheit am italienischen Vermögensverwalter Kairos gekauft. Gewisse Märkte ließen sich in angemessener Zeit nicht ohne Zukäufe erschließen.

Verwaltungsratschef Daniel Sauter sagte, die Fluktuationen an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn hätten in Erinnerung gerufen, "dass auch Private Banking ein inhärent zyklisches Geschäft ist und bleibt". Konkrete Angaben zum Geschäftsverlauf zu Jahresbeginn machte er nicht.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite