Jüngste Streiks kosten Air France 170 Mio. Euro

Paris (APA/AFP) - Die jüngsten Streiks bei Air France kosten die französische Fluggesellschaft wohl rund 170 Mio. Euro. Das Unternehmen gab am Dienstag eine Einschätzung der Folgen von sieben Tagen Arbeitsniederlegungen für das Betriebsergebnis ab. Dabei schloss Air France auch die für Dienstag und Mittwoch geplanten Streiks mit ein. Arbeitsniederlegungen gab es auch schon im Februar, im März und Anfang April.

Zugleich teilte die Fluggesellschaft Passagierzahlen für den Monat März mit: Demnach transportierten die Linien des Konzerns im vergangenen Monat acht Millionen Passagiere, das war ein Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die französischen Gewerkschaften wollen mit den erneuten Streiks den Druck in den zähen Tarifverhandlungen erhöhen: Sie verlangen sechs Prozent mehr Geld für das Personal. Air France bietet ein Plus von einem Prozent an. Die Airline geht davon aus, dass wegen der Arbeitsniederlegungen am Dienstag eines von vier Flugzeugen am Boden bleibt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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