Jüngste Streiks kosten Air France 170 Mio. Euro

Paris (APA/AFP) - Die jüngsten Streiks bei Air France kosten die französische Fluggesellschaft wohl rund 170 Mio. Euro. Das Unternehmen gab am Dienstag eine Einschätzung der Folgen von sieben Tagen Arbeitsniederlegungen für das Betriebsergebnis ab. Dabei schloss Air France auch die für Dienstag und Mittwoch geplanten Streiks mit ein. Arbeitsniederlegungen gab es auch schon im Februar, im März und Anfang April.

Zugleich teilte die Fluggesellschaft Passagierzahlen für den Monat März mit: Demnach transportierten die Linien des Konzerns im vergangenen Monat acht Millionen Passagiere, das war ein Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die französischen Gewerkschaften wollen mit den erneuten Streiks den Druck in den zähen Tarifverhandlungen erhöhen: Sie verlangen sechs Prozent mehr Geld für das Personal. Air France bietet ein Plus von einem Prozent an. Die Airline geht davon aus, dass wegen der Arbeitsniederlegungen am Dienstag eines von vier Flugzeugen am Boden bleibt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte