Jüngste Streiks kosten Air France 170 Mio. Euro

Paris (APA/AFP) - Die jüngsten Streiks bei Air France kosten die französische Fluggesellschaft wohl rund 170 Mio. Euro. Das Unternehmen gab am Dienstag eine Einschätzung der Folgen von sieben Tagen Arbeitsniederlegungen für das Betriebsergebnis ab. Dabei schloss Air France auch die für Dienstag und Mittwoch geplanten Streiks mit ein. Arbeitsniederlegungen gab es auch schon im Februar, im März und Anfang April.

Zugleich teilte die Fluggesellschaft Passagierzahlen für den Monat März mit: Demnach transportierten die Linien des Konzerns im vergangenen Monat acht Millionen Passagiere, das war ein Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die französischen Gewerkschaften wollen mit den erneuten Streiks den Druck in den zähen Tarifverhandlungen erhöhen: Sie verlangen sechs Prozent mehr Geld für das Personal. Air France bietet ein Plus von einem Prozent an. Die Airline geht davon aus, dass wegen der Arbeitsniederlegungen am Dienstag eines von vier Flugzeugen am Boden bleibt.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber