JPMorgan hält Kurs auf Rekordgewinn

New York (APA/dpa/Reuters) - Die größte US-Bank JPMorgan Chase hat auch im Sommer von guten Geschäften an den Finanzmärkten und ihrer breiten Aufstellung profitiert. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Gewinn von 8,4 Mrd. US-Dollar (7,3 Mrd. Euro) und damit um fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor, wie das Institut am Freitag in New York mitteilte.

Damit übertraf JPMorgan auch die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Erträge legten um 7 Prozent auf 27,3 Mrd. Dollar zu. Dabei kamen der Bank die gestiegenen Zinsen in den USA zugute, die das Geldverleihen einträglicher machen.

In den ersten neun Monaten verdiente JPMorgan bereits 25,4 Mrd. Dollar und ist damit auf bestem Weg zu einem Rekordergebnis im laufenden Jahr. Dabei profitiert die Bank auch von der Ende 2017 beschlossenen Steuerreform von US-Präsident Donald Trump. Experten rechnen im Schnitt derzeit mit einem Gewinn von rund 31 Mrd. Dollar. Damit würde JPMorgan in einem Jahr mehr verdienen, als die Deutsche Bank derzeit an der Börse wert ist.

"Die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft sind weiterhin stark, trotz zunehmender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten", sagte Bankchef Jamie Dimon. JP Morgan habe bei Privatkunden so viel Geld eingesammelt wie noch nie. Die Aktie legte vorbörslich 1,3 Prozent zu.

Die US-Großbanken profitierten nicht zuletzt von der US-Steuerreform, durch die die Körperschaftssteuer zu Jahresbeginn auf 21 Prozent von 35 Prozent gesunken ist, sowie den höheren Zinsen in den USA. Zudem sanken bei JP Morgan die Rückstellungen für faule Kredite binnen Jahresfrist um 35 Prozent.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte