JPMorgan erhöht FACC-Kursziel von 5,95 Euro auf 6,60 Euro

Ried im Innkreis - Die Analysten von JPMorgan haben ihr Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers FACC am Tag nach der Präsentation endgültiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2014/15 von 5,95 Euro auf 6,60 Euro angehoben. Die Gewinnschätzungen wurden ebenfalls nach oben angepasst. Gleichzeitig bestätigte man die Anlageempfehlung "Neutral".

Die schwachen Zahlen seien keine Überraschung mehr gewesen, heißt es in der Studie mit Verweis auf die vor zwei Wochen veröffentlichte Gewinnwarnung. Diese wurde von FACC mit Managementwechseln bei zwei wichtigen Kunden begründet, die dazu geführt hätten, dass Verhandlungen über Preisanpassungen in Stocken geraten seien. Nach der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag herrsche nun mehr Klarheit über die laufenden Verhandlungen, schreiben die Analysten. Sie gehen - wie das FACC-Management - von einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen aus. Daher würde das laufende Geschäftsjahr das Geschäft des Luftfahrtzulieferers nicht richtig widerspiegeln.

Beim Gewinn je Aktie erwarteten die Analysten nun 0,44 Euro für 2015/16 (zuvor: 0,24 Euro) sowie 0,70 Euro (zuvor: 0,66 Euro) und 0,86 Euro (zuvor: 0,81 Euro) für die beiden Folgejahre. Die Dividendenschätzungen wiederum belaufen sich auf 0,11 Euro (2015/16), 0,17 Euro (2016/17) und 0,22 Euro (2017/18).

Zum Vergleich: Am Freitag notierte die FACC-Aktie im Mittagshandel mit einem Plus von 2,14 Prozent bei 6,69 Euro.

Analysierendes Institut JPMorgan

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte