JPMorgan hebt Erste Group-Kursziel deutlich von 29,0 auf 38,0 Euro an

Wien - Die Analysten von JPMorgan haben das Kursziel für die Aktien der Erste Group deutlich von 29,0 Euro auf 38,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum lautet weiterhin auf "Overweight".

Die Analysten begründen das deutlich höhere Kursziel zum einen mit der Erwartung, dass sich die Einnahmen der Bank im Jahr 2017 nach jahrelanger Restrukturierung wieder normalisieren. In Folge haben die Experten auch ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2015 bis 2017 angehoben. Zudem rechnen die JPMorgan-Spezialisten mit einer steigenden Rentabilität, geringeren Risiken und höheren Dividenden für die Erste Group.

Das erwartete Ergebnis je Aktie liegt nun bei 2,05 (zuvor: 2,01) Euro für 2015. Für 2016 und 2017 wird jeweils ein Gewinn von 2,78 (zuvor: 2,75) bzw. 3,21 (zuvor: 3,00) Euro je Erste-Papier erwartet. Die Dividendenprognosen belaufen sich auf 0,40 Euro je Titel für das laufende Jahr 2015 und 0,83 bzw. 1,13 Euro je Aktie für die beiden Folgejahre 2016 und 2017.

Die Aktien der Erste Group notierten am Freitagvormittag an der Wiener Börse mit einem Plus von 2,18 Prozent auf 26,915 Euro.

Analysierendes Institut JPMorgan

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen