JP Morgan steigerte Quartalsgewinn um 35 Prozent auf 8,7 Mrd. Dollar

New York (APA/Reuters) - Die US-Großbank JP Morgan hat im ersten Quartal einen Gewinn von 8,7 Mrd. Dollar (7,1 Mrd. Euro) eingefahren. Das teilte die größte Wall-Street-Bank am Freitag in New York mit. Im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres ist das ein Plus von 35 Prozent. Damals hatte das Institut einen Gewinn von 6,5 Mrd. Dollar gemacht.

Vorstandschef Jamie Dimon äußerte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis: "2018 hat gut begonnen, alle unsere Geschäftsfelder haben sich gut entwickelt."

JP Morgan profitiert, wie die anderen Wall-Street-Banken auch, nicht zuletzt von der größten Steuerreform in den USA seit 30 Jahren, wodurch die Körperschaftssteuer auf 21 Prozent von 35 Prozent sinkt. Zudem steigen die Zinsen in den USA, die Notenbank Fed dürfte nach Einschätzung von Experten auch unter dem neuen Fed-Chef Jerome Powell an ihrem Kurs der behutsamen Zinsanhebungen festhalten. Das treibt den Zinsüberschuss der Banken.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal