JP Morgan zahlt 1,4 Milliarden Dollar in Vergleich mit Lehman-Klägern

Die US-Großbank JP Morgan will mit einem milliardenschweren Vergleich die Schadenersatzforderungen im Zuge der Lehman-Pleite aus der Welt schaffen. Die Vereinbarung sieht eine Barzahlung von insgesamt 1,42 Milliarden Dollar an die Kläger vor, wie aus am Montag veröffentlichten Gerichtsdokumenten von deren Anwälten hervorgeht.

Die in Abwicklung befindliche Investmentbank Lehman und deren Gläubiger hatten JP Morgan vorgeworfen, ohne Not Milliarden an Sicherheiten abgezogen zu haben und damit zum Zusammenbruch des einstigen Wall-Street-Giganten im September 2008 beigetragen zu haben. Es war der größte Bankrott in der US-Geschichte und löste eine internationale Finanzkrise aus.

Der Vergleich muss noch vom zuständigen Insolvenzgericht abgesegnet werden. JP Morgan legt damit den Großteil der Klagen in dem Lehman-Rechtsstreit bei, die sich auf 8,6 Milliarden Dollar summierten. Die nun vereinbarte Zahlung werde keine nennenswerten Auswirkungen auf die Ergebnisse des Instituts haben, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Der Vergleich kommt fast vier Monate nach einem Gerichtsurteil zugunsten von JP Morgan. Demnach war die Bank nicht verpflichtet, Lehman am Leben zu halten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte