JP Morgan rechnet 2016 mit starkem M&A-Jahr in der Schweiz

Die Investmentbank JP Morgan rechnet 2016 mit einer Zunahme der Übernahmen in der Schweiz. "Der M&A-Markt Schweiz ist aus meiner Sicht aktiver als in den letzten Jahren, eine der aktivsten Zeiten, die ich in den letzten zehn bis 15 Jahren gesehen habe", sagte Landeschef Nick Bossart am Montag vor Journalisten gestützt auf die Pipeline seines Instituts.

Kaum eine der Transaktionen, an denen er arbeite, sei kleiner als eine Milliarde Franken. Es handle sich vor allem um grenzüberschreitende Deals und betreffe überwiegend börsenotierte Unternehmen. Europaweit erwarte er insbesondere im Finanzsektor sowie im Bereich Rohstoffe ein Anziehen der Übernahmen.

Bossard rechnet auch mit weiteren Zukäufen von chinesischen Unternehmen in Europa und den USA. Die Abkühlung der heimischen Wirtschaft und die Börsenturbulenzen hätten den Verantwortlichen vor Augen geführt, wie wichtig eine breite Aufstellung sei. "Um das zu erreichen, werden chinesische Investoren weiterhin in Europa und den USA zukaufen", sagte Bossard. "Die Chinesen sind auch daran, Schweizer Firmen anzuschauen." Der Staat spiele insbesondere bei staatlich kontrollierten Unternehmen bei allen Transaktionen eine Schlüsselrolle, sei es bei der Genehmigung oder der Finanzierung.

Chinesische Unternehmen haben im vergangenen Jahr in der Schweiz bereits kräftig zugegriffen. Mitte 2015 angelte sich die HNA Group den Flughafendienstleister Swissport und im Februar ging der weltgrösste Sportrechtehändler Infront Sports & Media an den Immobilienkonzern Dalian Wanda. Insider zufolge ist ChemChina gegenwärtig an einer Übernahme des Pflanzenschutz-Spezialisten Syngenta interessiert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne