Jordanien kündigte Bau von neuer Stadt zur Entlastung Ammans an

Amman (APA/AFP) - Um Amman zu entlasten, will Jordanien 30 Kilometer östlich der Hauptstadt eine neue, "ökologische" Stadt errichten. Die Regierung erklärte am Sonntagabend, der Bau solle Mitte 2018 beginnen und im Jahr 2050 abgeschlossen sein.

Die "intelligente" Stadt mit "nachhaltiger Entwicklung" und "geschäftsfreundlicher Umgebung" soll an einer Hauptstraße nahe der israelischen Grenze gebaut werden, die Jordanien mit dem Irak und Saudi-Arabien verbindet. In ihrer Mitteilung kündigte die Regierung an, man werde bezahlbaren Wohnraum sowie Freizeitmöglichkeiten und öffentliche Parks schaffen. Außerdem werde in erneuerbare Energien investiert.

Ziel des Projekts ist es, die Hauptstadt mit ihren vier Millionen Einwohnern und die nördlich von Amman gelegene 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Zarqa zu entlasten.

Finanziert werden soll der Bau laut Regierung durch staatliche und private Mittel. Die genauen Kosten wurden noch nicht bekannt gegeben. Jordanien hofft auf private und ausländische Investitionen.

Die jordanische Wirtschaft wurde durch die Konflikte in den Nachbarländern Irak und Syrien stark getroffen. Nach eigenen Schätzungen kostete das Land die Aufnahme hunderttausender syrischer Flüchtlinge seit Beginn des Konflikts im Jahr 2011 etwa zehn Milliarden Dollar (8,58 Mrd. Euro).

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne