Jordanien kündigte Bau von neuer Stadt zur Entlastung Ammans an

Amman (APA/AFP) - Um Amman zu entlasten, will Jordanien 30 Kilometer östlich der Hauptstadt eine neue, "ökologische" Stadt errichten. Die Regierung erklärte am Sonntagabend, der Bau solle Mitte 2018 beginnen und im Jahr 2050 abgeschlossen sein.

Die "intelligente" Stadt mit "nachhaltiger Entwicklung" und "geschäftsfreundlicher Umgebung" soll an einer Hauptstraße nahe der israelischen Grenze gebaut werden, die Jordanien mit dem Irak und Saudi-Arabien verbindet. In ihrer Mitteilung kündigte die Regierung an, man werde bezahlbaren Wohnraum sowie Freizeitmöglichkeiten und öffentliche Parks schaffen. Außerdem werde in erneuerbare Energien investiert.

Ziel des Projekts ist es, die Hauptstadt mit ihren vier Millionen Einwohnern und die nördlich von Amman gelegene 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Zarqa zu entlasten.

Finanziert werden soll der Bau laut Regierung durch staatliche und private Mittel. Die genauen Kosten wurden noch nicht bekannt gegeben. Jordanien hofft auf private und ausländische Investitionen.

Die jordanische Wirtschaft wurde durch die Konflikte in den Nachbarländern Irak und Syrien stark getroffen. Nach eigenen Schätzungen kostete das Land die Aufnahme hunderttausender syrischer Flüchtlinge seit Beginn des Konflikts im Jahr 2011 etwa zehn Milliarden Dollar (8,58 Mrd. Euro).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte