Jörg Zehetner ist neuer Vorsitzender der Wettbewerbskommission

Wien (APA) - Die Wettbewerbskommission hat für ihre neue Funktionsperiode bis 30. Juni 2022 aus ihren Mitgliedern den Juristen und Wirtschaftswissenschafter Jörg Zehetner zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Anna Hammerschmidt ab, die aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Der Kartell- und Wettbewerbsrechtsspezialist Zehetner ist Honorarprofessor an der Universität Salzburg und Lektor an der Universität Wien sowie an der Donau-Universität Krems. Zu seiner Stellvertreterin wurde die Wirtschafts- und Wettbewerbsrechtsexpertin Mercedes Ritschl gewählt, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.

Die Wettbewerbskommission ist ein beratendes Gremium im Bereich der Wettbewerbspolitik und dabei sowohl für die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) als auch für das Wirtschaftsministerium tätig. Sie besteht aus acht Mitgliedern und Ersatzmitgliedern, die je zur Hälfte vom Ministerium und zur Hälfte von den Sozialpartnern für jeweils vier Jahre nominiert werden.

Neben Zehetner und Ritschl hat die Wirtschaftsministerin auch Michael Sachs und Stephan Wiener als neue Mitglieder der Wettbewerbskommission nominiert. Die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammer Österreichs hatte Anton Reinl für die Kommission vorgeschlagen, die Arbeiterkammer Helmut Gahleitner, die Wirtschaftskammer Rosemarie Schön und der ÖGB Georg Kovarik.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen