Jobsuchende erwarten Sympathie und zügiges Feedback

Wien (APA) - Arbeitgeber müssen sich anstrengen, um bei Bewerbern zu punkten - das gilt auch für Absagen. Arbeitssuchende erwarten sympathische Personaler (90,7 Prozent) und zügiges Feedback zum Status ihrer Bewerbung (72 Prozent), wie aus einer Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone unter mehr als 1.000 Angestellten und Bewerbern aus ganz Österreich hervorgeht.

Für fast 79 Prozent sind fehlende Kontaktinformationen bei Stelleninseraten ein "No-Go". Eine allgemeine E-Mail-Adresse für Rückfragen gilt als Minimum. Drei Viertel der Befragten (gut 76 Prozent) sind laut Stepstone zudem davon überzeugt, dass das Image eines Arbeitgebers darunter leidet, wenn keine Absagen erteilt werden. Bei knapp 62 Prozent leidet der Eindruck von einem Unternehmen auch dann, wenn der Job ohne Nennung von Gründen anderweitig vergeben wird.

"Wer sich im Bewerbungsprozess wohlfühlt, trägt das auch nach außen, sogar dann, wenn er die Stelle nicht bekommen hat", ist der Geschäftsführer von Stepstone Österreich, Rudi Bauer, überzeugt. Denn auch ehemalige Bewerber seien künftig Markenbotschafter eines Unternehmens.

Im Bewerbungsgespräch selbst sollten Betriebe die genauen Jobinhalte und Abläufe offen kommunizieren, um sich als guter Arbeitgeber auszuzeichnen, meinen immerhin gut 46 Prozent der Befragten.

Auch schlanke Bewerbungsprozesse und sowie gut strukturierte und informative Stellenanzeigen kommen gut an. "Wer sich erst lang und umständlich registrieren muss, bevor er seinen Lebenslauf hochladen darf, wird im schlimmsten Fall abgeschreckt", so der Stepstone-Chef. An fehlenden oder unvollständigen Angaben im Inserat stoßen sich 45 Prozent der Befragten. Die bloße Angabe des Mindest-Kollektivvertragsgehalts ist beispielsweise zu wenig.

"Kandidaten wollen im Bewerbungsprozess menschlich und zuvorkommend behandelt werden", betont Bauer. Keinesfalls sollten sie wochenlang im Ungewissen gehalten werden. Zu salopp formulierte Absage-Mails kommen auch nicht gut an.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte