Jobmarkt in Deutschland laut Arbeitsagenturen weiterhin stabil

Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den nächsten Monaten stabil. Das am Dienstag in Nürnberg veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 100,5 Punkte und behauptete seinen leicht positiven Stand.

Demnach rechnen die Fachleute in den örtlichen Arbeitsagenturen auf Drei-Monats-Sicht weder mit stark steigender noch mit stark sinkender Arbeitslosigkeit.

Für die kommenden Monate sei keine Trendwende absehbar, erklärte der IAB-Experte Enzo Weber. Zwar habe sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland im Oktober durch Nachrichten über Finanzmarktturbulenzen in China und den VW-Abgasskandal leicht eingetrübt. Auf den Arbeitsmarkt sei aber "weiterhin Verlass". Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen werde erst nächstes Jahr "größere Effekte" auf dem Jobmarkt nach sich ziehen, betonte der Fachmann.

Für das IAB-Arbeitsmarktbarometer werden einmal im Monat die lokalen Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate gefragt. Der Frühindikator ist eine Prognose hinsichtlich der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Typische Schwankungen im Wechsel der Jahreszeiten werden aus dem Ergebnis herausgerechnet.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London