Jobmarkt in Deutschland laut Arbeitsagenturen weiterhin stabil

Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den nächsten Monaten stabil. Das am Dienstag in Nürnberg veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 100,5 Punkte und behauptete seinen leicht positiven Stand.

Demnach rechnen die Fachleute in den örtlichen Arbeitsagenturen auf Drei-Monats-Sicht weder mit stark steigender noch mit stark sinkender Arbeitslosigkeit.

Für die kommenden Monate sei keine Trendwende absehbar, erklärte der IAB-Experte Enzo Weber. Zwar habe sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland im Oktober durch Nachrichten über Finanzmarktturbulenzen in China und den VW-Abgasskandal leicht eingetrübt. Auf den Arbeitsmarkt sei aber "weiterhin Verlass". Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen werde erst nächstes Jahr "größere Effekte" auf dem Jobmarkt nach sich ziehen, betonte der Fachmann.

Für das IAB-Arbeitsmarktbarometer werden einmal im Monat die lokalen Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate gefragt. Der Frühindikator ist eine Prognose hinsichtlich der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Typische Schwankungen im Wechsel der Jahreszeiten werden aus dem Ergebnis herausgerechnet.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter