Jobmarkt in Deutschland laut Arbeitsagenturen weiterhin stabil

Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den nächsten Monaten stabil. Das am Dienstag in Nürnberg veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 100,5 Punkte und behauptete seinen leicht positiven Stand.

Demnach rechnen die Fachleute in den örtlichen Arbeitsagenturen auf Drei-Monats-Sicht weder mit stark steigender noch mit stark sinkender Arbeitslosigkeit.

Für die kommenden Monate sei keine Trendwende absehbar, erklärte der IAB-Experte Enzo Weber. Zwar habe sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland im Oktober durch Nachrichten über Finanzmarktturbulenzen in China und den VW-Abgasskandal leicht eingetrübt. Auf den Arbeitsmarkt sei aber "weiterhin Verlass". Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen werde erst nächstes Jahr "größere Effekte" auf dem Jobmarkt nach sich ziehen, betonte der Fachmann.

Für das IAB-Arbeitsmarktbarometer werden einmal im Monat die lokalen Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate gefragt. Der Frühindikator ist eine Prognose hinsichtlich der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Typische Schwankungen im Wechsel der Jahreszeiten werden aus dem Ergebnis herausgerechnet.

Paris (APA/AFP) - Die L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte am Donnerstag die Tochter der Multi-Milliardärin mit, deren Finanzaffären jahrelang Frankreich und die Anhänger des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy in Atem gehalten hatten. Bettencourt starb demnach "friedlich" zu Hause.
 

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L'Oreal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist tot

London (APA/AFP) - Vor einer Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit hat die EU den Druck auf London erhöht. Er halte eine rasche Einigung über den Rückzug Großbritanniens aus der Europäischen Union noch für möglich, sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Donnerstag in Rom. Dafür müsse London aber "ab nächster Woche" konkrete Vorschläge vorlegen.
 

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EU erhöht Druck auf London vor nächster Brexit-Verhandlungsrunde

Washington (APA/AFP) - Mercedes weitet seine Produktion in den USA deutlich aus. Zusätzlich eine Mrd. Dollar (832,85 Mio. Euro) soll in den Standort im Südstaat Alabama investiert werden, teilte der Autobauer am Donnerstag anlässlich der Feier zum 20. Jahrestag des Produktionsbeginns in dem Werk in Tuscaloosa mit. Das Werk wird unter anderem auch vom heimischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine beliefert.
 

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Mercedes investiert eine Milliarde Dollar in US-Standort