Jobmarkt in Deutschland laut Arbeitsagenturen weiterhin stabil

Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den nächsten Monaten stabil. Das am Dienstag in Nürnberg veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 100,5 Punkte und behauptete seinen leicht positiven Stand.

Demnach rechnen die Fachleute in den örtlichen Arbeitsagenturen auf Drei-Monats-Sicht weder mit stark steigender noch mit stark sinkender Arbeitslosigkeit.

Für die kommenden Monate sei keine Trendwende absehbar, erklärte der IAB-Experte Enzo Weber. Zwar habe sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland im Oktober durch Nachrichten über Finanzmarktturbulenzen in China und den VW-Abgasskandal leicht eingetrübt. Auf den Arbeitsmarkt sei aber "weiterhin Verlass". Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen werde erst nächstes Jahr "größere Effekte" auf dem Jobmarkt nach sich ziehen, betonte der Fachmann.

Für das IAB-Arbeitsmarktbarometer werden einmal im Monat die lokalen Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate gefragt. Der Frühindikator ist eine Prognose hinsichtlich der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Typische Schwankungen im Wechsel der Jahreszeiten werden aus dem Ergebnis herausgerechnet.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht