Jobmarkt in Deutschland laut Arbeitsagenturen weiterhin stabil

Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den nächsten Monaten stabil. Das am Dienstag in Nürnberg veröffentlichte monatliche Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 100,5 Punkte und behauptete seinen leicht positiven Stand.

Demnach rechnen die Fachleute in den örtlichen Arbeitsagenturen auf Drei-Monats-Sicht weder mit stark steigender noch mit stark sinkender Arbeitslosigkeit.

Für die kommenden Monate sei keine Trendwende absehbar, erklärte der IAB-Experte Enzo Weber. Zwar habe sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland im Oktober durch Nachrichten über Finanzmarktturbulenzen in China und den VW-Abgasskandal leicht eingetrübt. Auf den Arbeitsmarkt sei aber "weiterhin Verlass". Auch die Zuwanderung von Flüchtlingen werde erst nächstes Jahr "größere Effekte" auf dem Jobmarkt nach sich ziehen, betonte der Fachmann.

Für das IAB-Arbeitsmarktbarometer werden einmal im Monat die lokalen Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate gefragt. Der Frühindikator ist eine Prognose hinsichtlich der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit. Typische Schwankungen im Wechsel der Jahreszeiten werden aus dem Ergebnis herausgerechnet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

Newsticker

Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

Newsticker

Google Home soll jetzt auch österreichische Wohnzimmer erobern

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab

Wirtschaft

Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab