Jobaufbau in Eurozone so stark wie zuletzt im Jahr 2000 - Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Dank der anziehenden Konjunktur weiten die Unternehmen im Euroraum ihre Beschäftigung so stark aus wie seit dem Herbst 2000 nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg im November um 1,0 auf 56,7 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Donnerstag zu seiner Umfrage unter rund 5.000 Unternehmen mitteilte.

"Die rasanteste Zunahme der Auftragsbestände seit über zehn Jahren sorgte für den kräftigsten Beschäftigungsaufbau seit 17 Jahren."

Markit-Chefökonom Chris Williamson erwartet für Jahresende ein Wachstum der gesamten Wirtschaft von 0,8 Prozent und damit das stärkste Quartalsplus seit Anfang 2011. "Die Wirtschaft boomt." Die Daten zeigten, dass der Wirtschaft in den 19 Euro-Ländern "ein starker Jahresausklang und ein guter Start 2018 bevorsteht".

Das Markit-Barometer allein für die Industrie stieg um 1,5 auf 60 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit April 2000. Ökonomen hatten hier mit einem Rückgang gerechnet. Der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister stieg überraschend stark um 1,2 auf 56,2 Zähler.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium