vida: Job-Abbau bei DB gefährdet auch Arbeitsplätze in Österreich

Die Deutsche Bahn will 215 Güterverladestellen und 2.100 zugehörige Jobs streichen, wie kürzlich bekannt wurde. Die Gewerkschaft ist darob nicht nur im Nachbarland, sondern auch in Österreich alarmiert. Die heimische vida sichert den deutschen Kollegen jedenfalls "volle Solidarität im Kampf um jeden Arbeitsplatz" zu - dies nicht zuletzt, weil Schließungen in Deutschland auch hier Jobs gefährdeten.

"Güterbahnhofschließungen in Deutschland werden auch die wachsenden österreichischen Güterbahnen ausbremsen. Marktanteile werden von der Schiene wieder an den Straßengüterverkehr wandern", warnt der oberste vida-Eisenbahngewerkschafter Roman Hebenstreit am Donnerstag in einer Aussendung. Probleme der Güterbahnen und ihrer Beschäftigten könnten nicht auf der Schiene, sondern müssten vielmehr auf der Straße gelöst werden.
Damit der Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn gegenüber der Straße wieder konkurrenzfähiger werde, müsste die Lkw-Maut in Deutschland zumindest auf österreichisches Niveau angehoben werden, glaubt der Gewerkschafter. Schließungen von Verladestellen würden die Verlagerungsziele von der Straße auf die Schiene schlussendlich europaweit gefährden.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein