vida: Job-Abbau bei DB gefährdet auch Arbeitsplätze in Österreich

Die Deutsche Bahn will 215 Güterverladestellen und 2.100 zugehörige Jobs streichen, wie kürzlich bekannt wurde. Die Gewerkschaft ist darob nicht nur im Nachbarland, sondern auch in Österreich alarmiert. Die heimische vida sichert den deutschen Kollegen jedenfalls "volle Solidarität im Kampf um jeden Arbeitsplatz" zu - dies nicht zuletzt, weil Schließungen in Deutschland auch hier Jobs gefährdeten.

"Güterbahnhofschließungen in Deutschland werden auch die wachsenden österreichischen Güterbahnen ausbremsen. Marktanteile werden von der Schiene wieder an den Straßengüterverkehr wandern", warnt der oberste vida-Eisenbahngewerkschafter Roman Hebenstreit am Donnerstag in einer Aussendung. Probleme der Güterbahnen und ihrer Beschäftigten könnten nicht auf der Schiene, sondern müssten vielmehr auf der Straße gelöst werden.
Damit der Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn gegenüber der Straße wieder konkurrenzfähiger werde, müsste die Lkw-Maut in Deutschland zumindest auf österreichisches Niveau angehoben werden, glaubt der Gewerkschafter. Schließungen von Verladestellen würden die Verlagerungsziele von der Straße auf die Schiene schlussendlich europaweit gefährden.

Düsseldorf (APA/AFP) - Angesichts zahlreicher Flugausfälle und Verspätungen in der Urlaubszeit hat Verbraucherschutzministerin Katarina Barley (SPD) die Fluggesellschaften aufgefordert, ein funktionierendes Beschwerdemanagement aufzubauen. "Die Airlines müssen transparenter machen, warum ein Flug ausgefallen oder stark verspätet ist", sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Freitag.
 

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Barley mahnt Airlines zu mehr Transparenz bei Flugausfällen

Wien (APA) - Die Allianz Österreich will mit einer neuen Mittelfrist-Strategie klar auf profitables Wachstum setzen, die Gruppe verschlanken sowie bei Sach- und Personalkosten sparen - unter Ausnutzung der natürlichen Fluktuation. Die Marktanteile sollen "ganz klar zweistellig werden", sagte CEO Rémi Vrignaud im APA-Interview. Wachsen wolle man organisch, aber auch durch Zukäufe.
 

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Allianz Österreich will mit Verschlankung und Kostenbremse zu Top 3

Leoben (APA) - Der börsennotierte Leiterplattenhersteller AT&S hat ein Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von 292,5 Mio. Euro platziert. Damit habe man sich vor allem langfristig günstige Konditionen für die weitere Finanzierung gesichert, teilte das Unternehmen am Freitag mit. "Dies ist das größte bislang durch AT&S platzierte Schuldscheindarlehen", so Finanzvorständin Monika Stoisser-Göhring.
 

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AT&S begab Schuldscheindarlehen in Höhe von 292,5 Mio. Euro