Job- und Standortsicherung bei Siemens-Medizintechnik

Erlangen/München (APA/dpa) - Zum bevorstehenden Börsengang hat sich die Siemens-Medizintechniksparte Healthineers mit Arbeitnehmervertretern auf eine Standort- und Beschäftigungssicherung geeinigt. Damit werden betriebsbedingte Kündigungen sowie die Schließung oder Verlagerung von Standorten ausgeschlossen.

"Mit diesem Zukunftspakt übertragen wir die in der Siemens AG erreichten Sicherheiten für die Arbeitnehmerseite eins zu eins auf die Healthineers", erklärte die Gesamtbetriebsratschefin der Sparte, Dorothea Simon. "Damit schaffen wir gute Voraussetzungen dafür, dass der Börsengang weder jetzt noch künftig zu Lasten der Beschäftigungsbedingungen geht."

Bei dem Konzern gilt seit Jahren eine entsprechende Vereinbarung mit der Bezeichnung "Radolfzell". Um den Pakt gab es zuletzt im Zuge der geplanten Einschnitte im Siemens-Kraftwerksgeschäft Diskussionen, weil Arbeitnehmervertreter die Vereinbarung durch die Pläne in Frage gestellt sahen, was die Siemens-Führung zurückwies.

Das Unternehmen will in der Kraftwerkssparte tausende Jobs streichen und hatte auch Standortschließungen angekündigt. Derzeit laufen Gespräche dazu mit den Arbeitnehmervertretern.

Am Wochenende hatte der Konzern die Preisspanne für den Börsengang von Healthineers bekanntgegeben. Mit möglichen Einnahmen von bis zu 4,65 Mrd. Euro ist es einer der größten Börsengänge seit Jahren in Deutschland. Healthineers mit einem Jahresumsatz von zuletzt fast 14 Mrd. Euro hat weltweit rund 48.000 Beschäftigte.

Mit der Job- und Standortsicherung bekenne sich das Unternehmen uneingeschränkt zur Tarifbindung und den jeweils regional geltenden Tarifverträgen, hieß es.

Wien (APA) - Heizen ist in sanierten und neuen Einfamilienhäusern mit einer Wärmepumpe am billigsten, geht aus dem aktuellen Vollkostenvergleich der Energieagentur hervor, der auch die Anschaffungs- und Wartungskosten für die Anlagen berücksichtigt. Beim unsanierten Gebäude hat Holz die geringsten Kosten. Gas-Brennwert-Anlagen liegen jeweils auf Rang zwei. Am teuersten sind Ölheizungen.
 

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Heizen - Energieagentur: Holz und Wärmepumpen am billigsten

Bonn (APA/AFP) - Der Chef der Deutschen Post, Frank Appel, strebt eine Porto-Erhöhung Anfang kommenden Jahres an. "Die Portoerhöhung wird hoffentlich noch im ersten Quartal kommen", sagte Appel der "Bild"-Zeitung vom Montag.
 

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Deutsche Post strebt Porto-Erhöhung bis Ende März an

Berlin (APA/dpa) - Die Bahnindustrie in Deutschland drängt auf mehr staatliche Hilfe gegen die drohende neue Konkurrenz etwa aus China. Die Exportförderung müsse verstärkt werden und bei europäischen Ausschreibungen solle nur der Anbieter zum Zuge kommen, der die Hälfte der Wertschöpfung in Europa bestreite.
 

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Deutsche Bahnindustrie will mehr staatliche Hilfe gegen Konkurrenz