Jeder zweite Börsenanleger rechnet mit einem "Grexit"

Athen/Berlin - Jeder zweite Börsianer rechnet inzwischen mit einem Euro-Abschied Griechenlands. 48,3 Prozent erwarten den sogenannten "Grexit" in den kommenden zwölf Monaten, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Investmentberatung Sentix hervorgeht. Einen so hohen Wert gab es zuletzt im Sommer 2012. Im März sei er noch bei 35,5 Prozent gelegen.

"Die Beteuerungen der Politik, es gäbe kein anderes Szenario als den Euro-Verbleib Griechenlands, werden von rund der Hälfte der Investoren nicht für bare Münze genommen", sagte Sentix-Analyst Sebastian Wanke. An der Umfrage hatten sich vom 23. bis 25. April mehr als 1.000 private und institutionelle Anleger aus mehr als 20 Ländern beteiligt.

Griechenland ist weitgehend von den Kapitalmärkten abgeschnitten und wird seit 2010 von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über Wasser gehalten. Das laufende Hilfsprogramm reicht bis Ende Juni. Wie es danach weitergeht, ist offen. Kommt es nicht zu einer Einigung über neue Kredite, droht dem Euro-Land die Staatspleite.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren