Japans Zentralbankchef will notfalls noch mehr Geld drucken

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Zentralbank will ihre Geldschleusen im Kampf gegen die niedrige Inflation notfalls noch weiter öffnen. "Es gibt keine Grenzen für unsere geldpolitischen Instrumente, das gilt auch für den Kauf japanischer Staatsanleihen", sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda am Mittwoch in Tokio.

"Um die chronische Krankheit der Deflation zu überwinden, muss die gesamte Medizin eingenommen werden. Eine unausgegorene Behandlung wird nur die Symptome verschärfen." Ziel bleibe es, die Inflationsrate so schnell wie möglich auf zwei Prozent zu hieven. Derzeit liegt sie nur etwa halb so hoch. Die nach den USA und China drittgrößte Volkswirtschaft der Welt steckte Jahre in einer Spirale fallender Preise, die die Wirtschaft lähmte.

Erst vorige Woche hatte die Zentralbank in einem überraschenden Schritt beschlossen, bis zu 80 Bill. Yen (563,5 Mrd. Euro) pro Jahr an Wertpapieren aufzukaufen. Bisher waren nur 60 bis 70 Bill. Yen geplant. Die Entscheidung war allerdings stark umstritten: Fünf Notenbanker stimmten im Vorstand dafür, vier dagegen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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