Japans Zentralbankchef will notfalls noch mehr Geld drucken

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Zentralbank will ihre Geldschleusen im Kampf gegen die niedrige Inflation notfalls noch weiter öffnen. "Es gibt keine Grenzen für unsere geldpolitischen Instrumente, das gilt auch für den Kauf japanischer Staatsanleihen", sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda am Mittwoch in Tokio.

"Um die chronische Krankheit der Deflation zu überwinden, muss die gesamte Medizin eingenommen werden. Eine unausgegorene Behandlung wird nur die Symptome verschärfen." Ziel bleibe es, die Inflationsrate so schnell wie möglich auf zwei Prozent zu hieven. Derzeit liegt sie nur etwa halb so hoch. Die nach den USA und China drittgrößte Volkswirtschaft der Welt steckte Jahre in einer Spirale fallender Preise, die die Wirtschaft lähmte.

Erst vorige Woche hatte die Zentralbank in einem überraschenden Schritt beschlossen, bis zu 80 Bill. Yen (563,5 Mrd. Euro) pro Jahr an Wertpapieren aufzukaufen. Bisher waren nur 60 bis 70 Bill. Yen geplant. Die Entscheidung war allerdings stark umstritten: Fünf Notenbanker stimmten im Vorstand dafür, vier dagegen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen