Japans Wirtschaft schrumpfte im Sommer - Naturkatastrophen belasten

Tokio (APA/Reuters) - Naturkatastrophen und rückläufige Exporte haben die japanische Wirtschaft im Sommer ausgebremst. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte im dritten Quartal verglichen mit dem Frühjahr um 0,3 Prozent, wie aus Regierungsdaten vom Mittwoch hervorgeht. Aufs Jahr hochgerechnet ergab das einen Rückgang um 1,2 Prozent - mehr als von Analysten erwartet.

Die Regierung in Tokio machte in erster Linie Wirbelstürme und ein Erdbeben für den Rückgang verantwortlich. Doch nach Einschätzung von Fachleuten reichen Einmaleffekte allein nicht aus, um das Minus zu erklären. Sie verweisen auf schwächere Exportdaten angesichts einer geringeren Nachfrage aus China sowie der zunehmenden Handelskonflikte. "Die Botschaft ist, dass das Wachstum in China nachlässt, was bedeutet, dass sich Japans Exporte schwer tun werden und das Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2019 ins Stocken gerät", sagte Hiroaki Muto, Volkswirt beim Analysehaus Tokai Tokyo.

Auch für Deutschland erwarten Analysten, dass die Wirtschaftsleistung im Sommer zurückgegangen ist. Sie sagen für das dritte Quartal ein Minus von 0,1 Prozent verglichen zum Vorquartal voraus. Es wäre der erste Rückgang seit Anfang 2015. Die Daten werden am Morgen veröffentlicht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte