Japans Notenbank will trotz Kaufrausch an Börse auf dem Gas bleiben

Tokio (APA/Reuters) - Trotz des Höhenflugs der Börse sieht die Notenbank Japans (BoJ) keinen Grund zur Eindämmung ihrer Geldflut. "Die Aktienkurse überhitzen nicht", sagte das Zentralbank-Führungsmitglied Yukitoshi Funo am Mittwoch. Er sehe keinen Grund, die von der BoJ betriebene Geldschwemme zu drosseln. Zunächst müsse das Inflationsziel der Notenbank von 2 Prozent erreicht sein.

Auch der Internationale Währungsfonds stützt diese Position: Bei einem Besuch in Tokio lobte IWF-Direktorin Christine Lagarde Notenbankchef Haruhiko Kuroda für dessen "Entschlossenheit", die Geldschleusen weiter offenzuhalten.

Kritiker halten die ultra-lockere Linie der BoJ hingegen angesichts der rund laufenden Konjunktur für nicht mehr angemessen. Die Geldschwemme hat mit dafür gesorgt, dass die Investoren im Kaufrausch sind. Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss am Dienstag auf dem höchsten Stand seit 1992.

Die BoJ versucht seit Jahren mit Wertpapierkäufen in großem Stil, der Konjunktur Auftrieb zu verleihen. Eine Spirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und stockenden Investitionen hatte die Wirtschaft des Fernostlandes lange Zeit am Boden gehalten. Verbraucher schoben Käufe in der Hoffnung auf immer niedrigere Preise auf.

Auch wenn die Preise zuletzt wieder leicht anzogen, ist die Teuerungsrate noch deutlich von der Zielmarke entfernt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen