Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr

Tokio (APA/dpa) - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China kurbeln Japans Exportwirtschaft weiter an. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (481,86 Mrd. Euro) - dies ist der höchste Wert seit 2008, also vor der Finanzkrise.

Im Oktober legten die Ausfuhren zum vierten Mal hintereinander zweistellig zu. Es war zudem der elfte Monat in Folge, in dem die Exporte stiegen.

Der lebhafte Außenhandel ist der wichtigste Grund für die jüngste Belebung der Wirtschaft und den Höhenflug am Aktienmarkt. Es gibt allerdings auch Wermutstropfen in der Außenhandelsbilanz. So zogen die Exporte im Oktober nur noch gemessen am Yen und nicht mehr beim Volumen an, und auch die Importe legten wegen des im Vergleich zum Vorjahr schwachen Yen stark zu. Zudem blieb das Plus im Oktober von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei den Exporten leicht unter dem Vormonatswert zurück.

Die Einfuhren legten im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 18,9 Prozent zu. Im September hatte der Anstieg noch 12,1 Prozent betragen. Der Handelsbilanzüberschuss habe rund 285 Mrd. Yen betragen. Japan zählt zu den wichtigsten Exportnationen der Welt und profitiert von Auslandsgeschäften führender Konzerne wie zum Beispiel dem Autohersteller und VW-Konkurrenten Toyota.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse