Japanischer Notenbankchef will Geldpolitik bei Bedarf weiter lockern

Tokio - Die japanische Notenbank wird ihre bereits extrem lockere Geldpolitik bei Bedarf noch ausweiten. Das sagte der Chef der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, am Dienstag im Parlament des ostasiatischen Landes. Das Wertpapier-Kaufprogramm könnte ausgeweitet oder die Strafzinsen für Geschäftsbanken verschärft werden. Im Vorfeld könne er sich aber nicht auf bestimmte Maßnahmen festlegen.

Die Zentralbank schaut vor allem auf die Finanzmärkte, die Inflation und die wirtschaftliche Entwicklung. Wegen schwacher Exporte und Konsumausgaben war die japanische Wirtschaft Ende 2015 geschrumpft. Auch für die ersten drei Monate 2016 rechnen viele Ökonomen mit einem Minus, womit Japan wieder in einer Rezession wäre. Kuroda sagte jedoch, die Wirtschaft erhole sich moderat.

Viele Konjunkturdaten sprechen aber eine andere Sprache. Auch das angepeilte Inflationsziel von zwei Prozent ist in weiter Ferne. Japan war lange in einer Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen, geringeren Firmengewinnen und Investitionen gefangen. Die lockere Geldpolitik soll helfen, wieder für mehr Inflation und Wachstum zu sorgen.

Paris (APA/AFP) - Die Eurotunnel-Gruppe gibt sich einen neuen Namen: Die Betreiberin des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal heißt künftig Getlink, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Damit markiere es seinen Eintritt in eine "neue Ära der Mobilität". An den Börsen Euronext Paris und London werde das Unternehmen mit dem Börsenkürzel GET notiert bleiben.
 

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Eurotunnel-Gruppe tauft sich um in Getlink

Hongkong (APA/Reuters) - Alibaba übernimmt für umgerechnet 2,5 Milliarden Euro einen Anteil von mehr als einem Drittel an Chinas größtem Betreiber von SB-Warenhäusern. Der Amazon-Rivale kaufe den direkten und indirekten Anteil von insgesamt etwa 36 Prozent an der Sun Art Retail Group von der Ruentex-Group, hieß es in einer Erklärung am Montag.
 

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Alibaba kauft sich bei Chinas größtem SB-Warenhausbetreiber ein

Düsseldorf (APA/dpa) - Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" (Montag).
 

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IG Metall in NRW plant Widerstand gegen Siemens-Pläne