Japanischer Notenbankchef will Geldpolitik bei Bedarf weiter lockern

Tokio - Die japanische Notenbank wird ihre bereits extrem lockere Geldpolitik bei Bedarf noch ausweiten. Das sagte der Chef der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, am Dienstag im Parlament des ostasiatischen Landes. Das Wertpapier-Kaufprogramm könnte ausgeweitet oder die Strafzinsen für Geschäftsbanken verschärft werden. Im Vorfeld könne er sich aber nicht auf bestimmte Maßnahmen festlegen.

Die Zentralbank schaut vor allem auf die Finanzmärkte, die Inflation und die wirtschaftliche Entwicklung. Wegen schwacher Exporte und Konsumausgaben war die japanische Wirtschaft Ende 2015 geschrumpft. Auch für die ersten drei Monate 2016 rechnen viele Ökonomen mit einem Minus, womit Japan wieder in einer Rezession wäre. Kuroda sagte jedoch, die Wirtschaft erhole sich moderat.

Viele Konjunkturdaten sprechen aber eine andere Sprache. Auch das angepeilte Inflationsziel von zwei Prozent ist in weiter Ferne. Japan war lange in einer Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen, geringeren Firmengewinnen und Investitionen gefangen. Die lockere Geldpolitik soll helfen, wieder für mehr Inflation und Wachstum zu sorgen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte