Japanischer Finanzminister - Yen hat zu schnell an Wert verloren

Tokio (APA/Reuters) - Der japanische Finanzminister Taro Aso hat sich besorgt über den jüngsten Yen-Verfall geäußert. Die Landeswährung habe "zu schnell" an Wert verloren, sagte er am Freitag in Tokio vor Journalisten.

Schnelle Bewegungen, egal ob aufwärts oder abwärts, seien nicht wünschenswert, weil sie sich auf diverse andere Bereiche auswirken würden. Die Notenbank werde aber nicht zur Stützung der Währung in den Markt eingreifen.

Gleichwohl erholte sich der Yen nach den Äußerungen auf 117,45 Yen zum Dollar nach zuvor rund 118 Yen. Anfang der Woche war er mit 118,96 Yen auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gerutscht. Ende Oktober hatte die japanische Währung noch zehn Yen fester notiert. Dann aber hatte die Notenbank die Finanzmärkte mit einer Ausweitung ihrer lockeren Goldpolitik überrascht.

Asos aktuelle Erklärung steht im Kontrast zu früheren Aussagen, als er gesagt hatte, ein schwacher Yen sei positiv, weil er die Gewinne exportorientierter japanischer Firmen in die Höhe treibe. Auch Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda hat wiederholt bekräftigt, ein schwacher Yen sei insgesamt gut für die japanische Wirtschaft.

Das Land war im dritten Quartal überraschend in die Rezession gerutscht, weil sich die Bürger nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer beim Konsum zurückhielten. Ministerpräsident Shinzo Abe hat deshalb die geplante weitere Anhebung der Steuer aufgeschoben, ein Konjunkturpaket angekündigt und Neuwahlen ausgerufen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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