Japanischer Broker Monex will Kryptobörse Coincheck kaufen

Frankfurt (APA/Reuters) - Die von einem Hacker-Skandal erschütterte Kryptobörse Coincheck steht einem Zeitungsbericht zufolge vor der Übernahme durch den japanischen Online-Broker Monex. Wie das Wirtschaftsblatt "Nikkei" am Dienstag schreibt, bietet der Broker umgerechnet mehrere Dutzend Millionen Euro für die japanische Handelsplattform.

Die Übernahmespekulationen bescherten Monex den größten Kurssprung in seiner Firmengeschichte. Die Aktien stiegen am Dienstag um gut 23 Prozent. Dabei wechselten fast 28 Mal so viele Monex-Titel den Besitzer wie an einem Durchschnittstag. Ein offizielles Gebot soll der Zeitung zufolge in den kommenden Tagen vorgelegt werden. Monex bestätigte das Interesse an Coincheck, der im Jänner bei einem Cyber-Angriff digitale Münzen im Volumen von umgerechnet 437 Mio. Euro abhandengekommen waren.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne