Japanische Notenbank erwägt negative Zinsen für Kredite

Die japanischen Notenbanker wollen negative Zinsen einführen, falls der Strafzins für Einlagen bei der Zentralbank verschärft wird.

Tokio. Die japanische Zentralbank erwägt einem Medienbericht zufolge negative Zinsen auch für die Kreditvergabe. Diese könnten dann eingeführt werden, sollte der Strafzins für Einlagen bei der Zentralbank verschärft werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mehrere Insider.

Die Finanzinstitute müssen derzeit auf einige ihrer bei der Bank von Japan geparkten Reserven eine Zwangsgebühr von 0,1 Prozent zahlen. Das Kalkül dahinter: Geldhäuser sollen mehr Kredite vergeben und weniger Geld horten, um so Konjunktur und Inflation anzuschieben.

Derzeit liegt der Leitzins für Unternehmen aus wachstumsstarken Branchen bei null Prozent. Auch der für die langfristige Finanzierung von Banken wurde auf null gesenkt. Beide Zinssätze könnten in den negativen Bereich gedrückt werden, hieß es in dem Bericht.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an