Japanische Notenbank behält Kurs trotz Rezession bei

Tokio (APA/Reuters/dpa) - Ungeachtet der jüngsten Konjunkturschwäche behält die japanische Notenbank ihren geldpolitischen Kurs bei. Die Bank von Japan (BoJ) hatte erst Ende Oktober die geldpolitischen Zügel überraschend weiter gelockert. Zwar laufe nicht alles rund, grundsätzlich sei die Wirtschaft aber auf Erholungskurs, bekräftigte die Zentralbank am Mittwoch ihre bisherige Position.

Die Entscheidung fiel aber nicht einstimmig, einer der neun Notenbank-Mitglieder war dagegen. Japan war im dritten Quartal überraschend in die Rezession gerutscht, weil sich die Bürger nach einer Anhebung der Mehrwertsteuer mit Käufen zurückhielten. Ministerpräsident Shinzo Abe hat deshalb inzwischen die geplante weitere Anhebung der Steuer aufgeschoben, ein Konjunkturpaket angekündigt und Neuwahlen ausgerufen. Beobachtern zufolge wird Abe aber wohl im Amt bestätigt werden und kann dann im kommenden Jahr unpopuläre Reformschritte vorantreiben. Die Notenbank hatte Ende Oktober angesichts der schwachen Konjunktur bereits überraschend beschlossen, noch mehr Geld als bisher schon in die Wirtschaft zu pumpen.

Gewinnmitnahmen

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch ohne einheitliche Richtung geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit minus 55,31 Punkten oder 0,32 Prozent bei 17.288,75 Zählern. Der Topix Index stieg indessen um moderate 1,66 Punkte oder 0,12 Prozent auf 1.396,54 Einheiten. 683 Kursgewinnern standen 1.002 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 134 Titel.

Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten nach den deutlichen Zugewinnen vom Vortag. Für Auftrieb hatten am gestrigen Dienstag die Aussagen des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe gesorgt. Dieser hatte angekündigt, dass die geplante Mehrwertsteuererhöhung wegen eines Einbruchs der Konjunktur verschoben wird. Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal unerwartet in die Rezession gerutscht. Daneben kündigte Abe Neuwahlen an. Diese könnten bereits im Dezember stattfinden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen