Japanische Notenbank hält an Geldpolitik unverändert fest

Tokio -Japans Zentralbank wird die Geldschleusen vorerst nicht weiter öffnen. Das entschied die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag nach dem Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war mit einer weiteren Lockerung der geldpolitischen Zügel gerechnet worden. In Reaktion auf die Entscheidung der BoJ, dies nicht zu tun, sackte die Börse in Tokio ab. Auch gab der Dollar zum Yen deutlich nach.

Die BoJ kämpft darum, nach fast zwei Jahrzehnten der Deflation mit stetig fallenden Preisen ein Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. Doch davon ist die BoJ noch weit entfernt. Die Zentralbank verschob nun ihr Ziel abermals nach hinten; hatte sie die zwei Prozent Teuerungsrate zuletzt für die erste Hälfte des Haushaltsjahres 2017/2018 angepeilt, das am 1. April beginnt, so heißt es jetzt, man wolle dieses Ziel "irgendwann" in dem Haushaltsjahr erreichen.
Sinkende Preise gelten als problematisch, weil sinkende Erlöserwartungen Unternehmer davon abhalten können, neue Investitionen zu tätigen. Die Verbraucherpreise sanken im März angesichts der niedrigen Energiepreise um 0,3 Prozent zum Vorjahr.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite