Japanische Notenbank hält an Geldpolitik unverändert fest

Tokio -Japans Zentralbank wird die Geldschleusen vorerst nicht weiter öffnen. Das entschied die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag nach dem Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war mit einer weiteren Lockerung der geldpolitischen Zügel gerechnet worden. In Reaktion auf die Entscheidung der BoJ, dies nicht zu tun, sackte die Börse in Tokio ab. Auch gab der Dollar zum Yen deutlich nach.

Die BoJ kämpft darum, nach fast zwei Jahrzehnten der Deflation mit stetig fallenden Preisen ein Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. Doch davon ist die BoJ noch weit entfernt. Die Zentralbank verschob nun ihr Ziel abermals nach hinten; hatte sie die zwei Prozent Teuerungsrate zuletzt für die erste Hälfte des Haushaltsjahres 2017/2018 angepeilt, das am 1. April beginnt, so heißt es jetzt, man wolle dieses Ziel "irgendwann" in dem Haushaltsjahr erreichen.
Sinkende Preise gelten als problematisch, weil sinkende Erlöserwartungen Unternehmer davon abhalten können, neue Investitionen zu tätigen. Die Verbraucherpreise sanken im März angesichts der niedrigen Energiepreise um 0,3 Prozent zum Vorjahr.

St. Gallen (APA/awp/sda) - Das seit 2014 bestehende Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China dürfte für die Unternehmen in beiden Ländern alleine im Jahr 2017 insgesamt Zolleinsparungen von über 100 Mio. Franken (87,9 Mio. Euro) gebracht haben. Nicht alle Unternehmen nutzen das Freihandelsabkommen allerdings, wie eine am Mittwoch vorgestellte Studie der Universität St. Gallen ergibt.
 

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Nur 40 Prozent der Unternehmen nutzen Freihandelspakt Schweiz-China

Hannover (APA/dpa) - Der weltgrößte Reisekonzern TUI will künftig auch Urlaubern aus den USA Angebote machen. "Die TUI wird ein globaler Internetkonzern", sagte Vorstandschef Fritz Joussen im Interview dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz" (Erscheinungstag Freitag). "Wir gehen mit unserem Angebot nach China und in die USA." Dazu werde das Unternehmen dort aber keine Reisebüros aufmachen.
 

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TUI will bald auch in den USA Reisen verkaufen

Berlin (APA/Reuters) - Die EU lehnt nach den Worten von Erweiterungskommissar Johannes Hahn Wirtschaftshilfen für die Türkei ab.
 

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EU-Erweiterungskommissar: Keine Wirtschaftshilfen für Türkei