Japanische Citizen kauft Schweizer Uhrenmarke Frederique Constant

Die Genfer Uhrenmarke Frederique Constant wird von Citizen geschluckt. Der japanische Uhrenhersteller verfolgt eine Multi-Marken-Strategie und beabsichtigt, sein Portfolio mit Schweizer Marken auszuweiten. Ein Kaufpreis wurde in der Mitteilung vom Donnerstagabend nicht genannt.

Die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung des Unternehmens mit Sitz in Plan-les-Ouates im Kanton Genf werden von Citizen übernommen. Der Standort bleibt also erhalten.

Die Gründer der seit 1988 bestehenden Uhrenmarke Frederique Constant, Aletta und Peter Stas, wollen mit dem Verkauf für das Fortbestehen des Unternehmens nach ihrem Abtreten sorgen, wie es in der Mitteilung heißt. Die Partnerschaft mit den Japanern ist aus Sicht der Firmengründer eine Möglichkeit, die Entwicklung und die Vermarktung von erschwinglichen Luxusuhren auf Dauer zu sichern.

Ebenfalls in den Besitz von Citizen gelangen mit dem Deal die Marken Alpina und DeMonaco.

Es sind nicht die erste Übernahmen von Citizen in der Schweiz. 2012 erwarben die Japaner drei Unternehmen aus La Chaux-de-Fonds NE, darunter die Prothor Holding, die mechanische Uhrwerke herstellt, den Komponentenhersteller Prototec und die Uhrenmarke Arnold & Son.

"Wir haben die große Chance, die Umsätze von Frederique Constant über unser Vertriebsnetz zu steigern, vor allem in Japan und den USA", wird Citizen-Chef Toshio Tokura im Communiqué zitiert. Zudem ergäben sich durch Citizen Synergien, weil Technologien und Infrastruktur geteilt würden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro