Japanische Bank Nomura bekommt Lehman-Erbe nicht in den Griff

Die japanische Investmentbank Nomura ist unter anderem wegen der Probleme in Europa zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Im vierten Quartal des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2015/16 sei ein Verlust von 19,2 Mrd. Yen (153 Mio. Euro) angefallen, teilte die auf Handelsgeschäfte spezialisierte Bank am Mittwoch in Tokio mit.

Es war der erste Quartalsverlust seit mehr als vier Jahren. Nach wie vor ringt die japanische Bank vor allem mit einem verlustträchtigen Auslandsgeschäft.

Dieses hatten die Japaner unter anderem durch die Übernahme der Europa-Sparte der in der Finanzkrise zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers gestärkt. Doch Nomura bekam das Geschäft in Europa nie richtig in den Griff. Jetzt will Nomura-Chef Koji Nagai durchgreifen und die Sparte mit einem harten Sparkurs sanieren. Dabei steht dem Vernehmen nach vor allem das europäische Aktiengeschäft zur Disposition.

Zudem sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg Stellen in Amerika gestrichen werden, um das seit Jahren defizitäre Auslandsgeschäft endlich profitabel zu bekommen.

New York (APA/Reuters) - Der chinesische Musikstreamingdienst Tencent Music schlägt beim geplanten Börsengang in den USA mehreren Insidern zufolge leisere Töne an. Die Tochter der Internetfirma Tencent wolle nur mehr 2 Mrd. Dollar (1,71 Mrd. Euro) einsammeln, statt der bisher angepeilten 4 Mrd. Dollar, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen.
 

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Streamingdienst Tencent Music speckt US-Börsengang ab

Bern (APA) - In der Schweiz herrscht Hochkonjunktur. Das BIP ist laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) über mehrere Quartale stark gewachsen. Die Beschäftigung zieht an und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Vor allem die gute internationale Wirtschaftslage kurbelt den Außenhandel an und die Unternehmen investieren kräftig. Die Prognose fürs heurige Wachstum wurde deutlich angehoben.
 

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BIP-Prognose für die Schweiz heuer erhöht

Der durchschnittlicher Preis für eine Maß Bier am Münchner Oktoberfest liegt heuer bei 11,24 Euro und damit um 3,8 Prozent über dem Vorjahr. Der UniCredit Wiesn Visitor Price Index (WVPI) verzeichnet mit 3,3 Prozent erneut einen Anstieg.
 

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Oktoberfest-Analyse: Stärkste Bierpreis-Inflation seit 2012