Japanische Bank Nomura bekommt Lehman-Erbe nicht in den Griff

Die japanische Investmentbank Nomura ist unter anderem wegen der Probleme in Europa zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Im vierten Quartal des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2015/16 sei ein Verlust von 19,2 Mrd. Yen (153 Mio. Euro) angefallen, teilte die auf Handelsgeschäfte spezialisierte Bank am Mittwoch in Tokio mit.

Es war der erste Quartalsverlust seit mehr als vier Jahren. Nach wie vor ringt die japanische Bank vor allem mit einem verlustträchtigen Auslandsgeschäft.

Dieses hatten die Japaner unter anderem durch die Übernahme der Europa-Sparte der in der Finanzkrise zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers gestärkt. Doch Nomura bekam das Geschäft in Europa nie richtig in den Griff. Jetzt will Nomura-Chef Koji Nagai durchgreifen und die Sparte mit einem harten Sparkurs sanieren. Dabei steht dem Vernehmen nach vor allem das europäische Aktiengeschäft zur Disposition.

Zudem sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg Stellen in Amerika gestrichen werden, um das seit Jahren defizitäre Auslandsgeschäft endlich profitabel zu bekommen.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai