Japaner steckten überraschend mehr Geld in den Konsum

Die japanischen Verbraucher haben im Februar erstmals seit einem halben Jahr mehr Geld in den Konsum gesteckt. Ihre Ausgaben stiegen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus den heute, Dienstag, veröffentlichten amtlichen Daten hervorgeht.

Das Wachstum kommt überraschend: Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. Sie machten für den Anstieg vor allem Sondereffekte verantwortlich.

So zählte der Februar diesmal wegen des Schaltjahres einen Tag mehr. Zudem zogen die Zigarettenverkäufe vor der für April angekündigten Steuererhöhung an, weil offenbar viele Japaner einen Vorrat anlegen. Auch wurden mehr Handys gekauft, nachdem die Regierung die vollständige Subventionierung der Smartphones durch Telekomanbieter untersagt hat.

"Die Konsumausgaben dürften weiter steigen, aber nur sehr moderat", sagte Ökonom Hidenobu Tokuda vom Forschungsinstitut Mizuho. Ein Grund dafür ist die steigende Arbeitslosenquote. Sie kletterte im Februar überraschend auf 3,3 von 3,2 Prozent. Zudem steigen die Löhne nur schwach.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma