Japaner steckten überraschend mehr Geld in den Konsum

Die japanischen Verbraucher haben im Februar erstmals seit einem halben Jahr mehr Geld in den Konsum gesteckt. Ihre Ausgaben stiegen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus den heute, Dienstag, veröffentlichten amtlichen Daten hervorgeht.

Das Wachstum kommt überraschend: Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. Sie machten für den Anstieg vor allem Sondereffekte verantwortlich.

So zählte der Februar diesmal wegen des Schaltjahres einen Tag mehr. Zudem zogen die Zigarettenverkäufe vor der für April angekündigten Steuererhöhung an, weil offenbar viele Japaner einen Vorrat anlegen. Auch wurden mehr Handys gekauft, nachdem die Regierung die vollständige Subventionierung der Smartphones durch Telekomanbieter untersagt hat.

"Die Konsumausgaben dürften weiter steigen, aber nur sehr moderat", sagte Ökonom Hidenobu Tokuda vom Forschungsinstitut Mizuho. Ein Grund dafür ist die steigende Arbeitslosenquote. Sie kletterte im Februar überraschend auf 3,3 von 3,2 Prozent. Zudem steigen die Löhne nur schwach.

Stockholm (APA/AFP) - In Schweden wird die wohl größte Batteriefabrik für E-Autos in Europa gebaut. Das schwedische Start-up Northvolt entschied sich für zwei Standorte in seiner Heimat, teilte es am Donnerstag mit. Demnach sollen im Werk im nordöstlichen Skelleftea bis zu 2.500 Menschen arbeiten, außerdem soll ein Forschungszentrum in Västeras westlich von Stockholm für bis zu 400 weitere Beschäftigte entstehen.
 

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Schweden bekommt milliardenschwere Batteriefabrik für E-Autos

Wien (APA) - Mit einem neuen kostenlosen Onlinekonto geht die Bank Austria, rechtzeitig vor dem Weltspartag Ende Oktober, wieder auf Kundenfang. Im Auge hat sie Onlinekunden.
 

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Bank Austria will mit Gratiskonto neue Onlinekunden angeln

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Handelskonzern Otto denkt über Börsengänge von Töchtern nach. "Für einige wachstumsstarke Konzerngesellschaften der Otto Group sind auch Börsengänge eine ernsthafte Option", sagte Unternehmenschef Alexander Birken der "Wirtschaftswoche" am Donnerstag.
 

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Otto Group stellt Börsengänge von Töchtern in Aussicht